Weltcup-Krimi biegt auf die Zielgerade ein

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Sechs Rennen sind noch zu fahren und der in Führung liegende Marcel Hirscher hat im Gesamt-Weltcup nur noch 29 Punkte Vorsprung auf seinen Verfolger Aksel Lund Svindal.

Der Norweger erfüllte am vergangene Wochenende in Kvitfjell als Zweiter der Abfahrt und Sieger im Super-G seine Pflicht fast perfekt.

Nun liegt es am Titelverteidiger aus Salzburg, bei den Technikbewerben am kommenden Wochenende in Kranjska Gora wieder einen Punkte-Polster für die Finalwoche in Lenzerheide anzuhäufen.

"Ich favorisiere Hirscher"

"Die Vorteile liegen immer noch bei Hirscher. Er hat zwei Rennen mehr als ich", sagte Svindal, der 2007 und 2009 die große Kristallkugel gewonnen hat.

"Jetzt kommt Marcels Wochenende. Wenn er da zwei Topresultate schafft, dann habe ich in Lenzerheide nur noch eine theoretische Chance. Ich favorisiere nach wie vor Hirscher, aber ich will natürlich ein bisschen Druck auf ihn ausüben, damit ich es für die letzten Rennen spannender machen kann", hat sich der 30-Jährige für Slowenien vorgenommen.

In Lenzerheide stehen dann traditionell noch je eine Abfahrt, ein Super-G, ein Riesentorlauf und ein Slalom auf dem Programm.

Konstante Ergebnisse

In den Speed-Disziplinen ist Svindal eine Klasse für sich, er darf aber auch auf eine sehr konstante Saison im Riesentorlauf verweisen.

Nach dem Ausfall zum Auftakt in Sölden war er sechs Mal in den Top-9.

"Für mich ist in Kranjska Gora nicht mehr als ein sechster Platz drinnen", zweifelt der Gewinner der kleinen Kugel für die Riesentorlaufwertung 2007 aber, dass es momentan für ganz nach vorne reicht.

Entspannte Tage daheim

Hirscher hat nach Platz zwei im Garmisch-Riesentorlauf am Sonntag vorvergangener Woche eine Pause eingelegt und "vier entspannte Tage in der Therme Geinberg" verbracht.

Am Freitag nahm er in Annaberg wieder das Training auf, am Samstag verspeiste der nun 24-Jährige den von Freundin Laura gebackenen Geburtstagskuchen ("Yummy!!!") und beantworte Glückwunsch-Postings auf Twitter.

Gute Erinnerungen

In Kranjska Gora fuhr Hirscher im März 2008 als Dritter des Slaloms erstmals in seiner Karriere auf das Weltcup-Podest, 2010 gewann er auf dem Podkoren den Riesentorlauf.

Weiters hat er dort zwei zweite und einen dritten Platz in den beiden Technikdisziplinen zu Buche stehen.

"Marcel hat in Schladming bewiesen, dass Druck für ihn ein Fremdwort ist. Was er da im Slalom aufgeführt hat, war schon beeindruckend. Es wird kein Problem für ihn sein, dass ich so nah gekommen bin. Aber warten wir mal, was passiert", sagte Svindal.

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