"Ich fahre nur weiter, wenn es Sinn macht"

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Wie sich die Ansichten binnen weniger Wochen ändern können.

Denn Österreichs Ski-Ass Marlies Schild denkt nach dem Ende einer für sie turbulenten Weltcup-Saison laut über einen Rücktritt nach.

"Ich fahre nur dann weiter, wenn es Sinn hat und der Körper mitspielt. Es gibt schließlich noch ein Leben nach der Skikarriere", wird die 31-Jährige in den "Salzburger Nachrichten" zitiert.

Rückenbeschwerden machen zu schaffen

Ständige Rückenbeschwerden verbunden mit der damit einhergehenden Therapie sind Gründe für die Überlegungen.

Nach der WM in Schladming, bei der die Titelverteidigerin wie durch ein Wunder nur 58 Tage nach ihrem Riss des Innenbandes im rechten Knie ihr Comeback gab und Neunte wurde, richtete sie ihren Blick gen Olympia.

"Der kommenden Olympia-Saison will ich mich mit voller Energie widmen", meinte Schild Anfang März. Doch zu den Rückenbeschwerden gesellte sich auch ein anderer mühsamer Umstand.

Schild bei Olympia wohlt nicht unter Top 7

Denn weil Schild bei der WM startete, verlor sie ihren Verletztenstatus und rutschte folglich wegen ihrer wenigen Ergebnisse in der Weltrangliste deutlich ab.

Nächste Saison wäre es ein schwieriges Unterfangen, dass Österreichs Slalom-Königin für den Olympia-Slalom unter die Top-7 der Startliste rutscht.

Nicht zuletzt spielt auch ein nicht unwesentlicher Gedanke mit: Die Gründung einer Familie mit Freund Benjamin Raich.

Schild denkt nach. Und solch eine Entscheidung wird einige Zeit brauchen.

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