Das Team der Unbekannten

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Der Weltcup-Auftakt in Sölden wird für die ÖSV-Damen zur großen Zäsur.

Nach Rücktritten im Sommer und dem Schock der Verletzung bei Fenninger schickt Cheftrainer Jürgen Kriechbaum ein Team mit vielen neuen Gesichtern ins Rennen.

Die 10 Starterinnen bringen es zusammen auf 446 Weltcup-Einsätze. Wobei ein Großteil davon auf das Konto von Michaela Kirchgasser (232) und Eva-Maria Brem (108) gehen. Dazu kommen Cornelia Hütter, die zwar schon 38 Weltcup-Rennen bestritten hat, allerdings noch keines im Riesentorlauf und Ramona Siebenhofer (48 Rennen).

Die übrigen sechs Damen bringen es zusammen auf 17 Weltcup-Einsätze!

Wir stellen die "Unbekannten" im Aufgebot kurz vor:

Die Debütantinnen:

Katharina Gallhuber: Selbst im Europacup tauchte der Name der 18-Jährigen erst zwei Mal auf. Auch bei Junioren-Weltmeisterschaften sucht man die Niederösterreicherin vergeblich. Bei den EYOF 2015 holte sie im Slalom Silber. Und bei den Österreichischen Meisterschaften 2015 landete sie auf Rang 4 im Riesentorlauf. Das war es mit zählbaren Ergebnissen. Nun darf sie erstmals Weltcup-Luft schnuppern. Und das gleich am wohl schwersten Riesentorlauf-Hang im Damen-Kalender.

Elisabeth Kappaurer: Die 21-Jährige aus Vorarlberger fährt seit 2013 im Europacup - der Durchbruch blieb ihr aber bisher verwehrt. Mit drei vierten Plätzen klopfte sie 2014/15 zumindest am Podest an. Erfolgreicher ist sie auf Junioren-Ebene, wo sie 2014 WM-Gold in der Super-Kombi gewann.

 

 

Stephanie Resch: Die dritte Debütantin im Bunde. Ergebnisse im Europacup können nicht ausschlaggebend für die Aufstellung sein, mehr als ein 35. Rang schaute bei bisher erst fünf Starts nicht heraus.

 

 

 

Die schon etwas "Etablierten":

Ricarda Haaser: Die 22-Jährige sollte interessierten Ski-Fans ein Begriff sein. Im Weltcup war sie zwar erst vier Mal (jeweils nicht im 2. Durchgang) dabei, im Europacup zeigte sie aber auf. 2014/15 gewann sie drei EC-Riesentorläufe und sicherte sich am Ende auch den Gesamtsieg. Damit verfügt sie in dieser Weltcup-Saison über einen fixen Startplatz in allen Disziplinen. Ausnutzen wird sie dieses Fix-Ticket vor allem in den Technik-Disziplinen, im Speedbereich war sie im Europacup kaum am Start.

Stephanie Brunner: Die 21-Jährige kann auf Erfolge auf Junioren-Ebene verweisen. 2012 sicherte sie sich den Junioren-WM-Titel im Slalom, 2015 holte sie Silber im Riesentorlauf. Im Weltcup wartet sie noch auf ein zählbares Resultat. 2014/15 durfte sie sich sechs Mal versuchen, schaffte es aber nie in den 2. Durchgang.

 

Katharina Truppe: In ihrer ersten Europacup-Saison konnte die Kärntnerin auch gleich einen Sieg feiern (Slalom in Melchsee Frutt). Das Weltcup-Debüt gab die 19-Jährige im Jänner 2015 in Flachau, es blieb in den bisherigen Rennen aber bei Auftritten im ersten Durchgang. Bei der Junioren-WM 2015 holte sie Bronze im Riesentorlauf.

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