ÖSV-Team für Levi komplett

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Quartett komplettiert Levi-Team, Schönfelder fehlt

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Die Entscheidung ist gefallen!

Die vier freien Plätze im ÖSV-Team für den Weltcup-Slalom in Levi gehen an Marc Digruber, Patrick Bechter, Christoph Dreier und Christoph Nösig.

Das Quartett setzt sich an den zwei Tagen der Qualifikation in Sölden gegen sechs weitere Anwärter durch.

Als Fixstarter standen bereits Mario Matt, Reinfrid Herbst, Marcel Hirscher, Manfred Pranger, Benjamin Raich und Wolfgang Hörl fest. Letzterer sicherte sich seinen Startplatz als Europacup-Dritter in der Saison 2010/11.

Schönfelder bekommt neue Chance

„Es war eine sehr, sehr schwierige Qualifikation“, meint ÖSV-Cheftrainer Mathias Berthold. „Sehr schade, dass Rainer Schönfelder heute nicht mehr an der Quali teilnehmen konnte, weil er sich am Montag etwas an der Hand verletzt hat.“

Der Kärntner fand nach der Saison 2010/11 keinen Platz mehr im ÖSV-Kader und absolvierte die Sommer-Vorbereitung auf eigene Kosten. Berthold verspricht dem Routinier: „Er wird für die Rennen nach Levi sicher wieder Chancen bekommen.“

"Es ist halt dumm gelaufen"

Rainer Schönfelder hat bei seinem Sturz eine Nervenquetschung am Handgelenk, Prellungen an Knie und Hüfte und ein leichtes Schleudertrauma erlitten.

Er rechnet damit, in ein paar Tagen wieder fit zu sein.

"Ich habe mit den Schweden und Deutsche trainiert, meine Leistungen waren mehr als gut. Schade dass das jetzt keine Berücksichtigung findet. Es ist mit dem schweren Sturz halt dumm gelaufen, aber das ändert nichts daran, dass ich meinen Weg weiter gehe. Ich möchte nächste Woche wieder auf die Piste", sagte der Kärntner.

Nösig liefert Überraschung

Bei den Qualifizierten herrscht danach Erleichterung. „Es ist immer eine gewisse Anspannung da. Es waren diesmal zwar viele Plätze frei, aber es waren starke Skifahrer am Start“, meint Christoph Dreier. „Es kommt auf die zwei Tage an und da muss alles passen.“

Während Slalom-Spezialist Dreier ein „logischer“ Anwärter auf einen Startplatz war, liefert Riesentorlauf-Spezialist Christoph Nösig eine Überraschung.

„Ich hab relativ wenig Slalom trainiert“, so der Söldener. „Die fünf, sechs Tage, die ich hatte, waren aber qualitativ sehr gut. Ich bin überglücklich, dass ich das so souverän gemeistert habe.“

Für Levi gibt er sich realistisch: „Ich werde eine hohe Nummer haben, da gibt es dann eh nur Vollgas. Wenn ich meine Leistung umsetzen kann, kann ich sicher in die Nähe der Top 30 kommen. Das ist das Ziel.“

Hirscher hinterlässt starken Eindruck

Von den ÖSV-Fixtstartern sind Matt, Herbst, Hirscher und Pranger zu Trainingszwecken mit dabei.

Den stärksten Eindruck hinterlässt Marcel Hirscher, der in drei Läufen Bestzeit erzielt.

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