Neuer Partner für den ÖSV

Mit der Bahn waren die Asse angereist, weil die ÖBB für die nächsten drei Jahre offizieller Mobilitätspartner des ÖSV sind und der Zug im ÖSV-Branding durch das Land fahren wird.

Hirscher und Co. genossen die bis zu 230 km/h schnelle Fahrt im Railjet von Innsbruck bzw. Salzburg nach Wien. "Stressfrei, kein Stau, man reist super entspannt", schwärmte Hirscher nach der Ankunft.

Schild und Reichelt als Paten

Die Zug-Taufe nahmen Slalom-Ass Schild und der für den erkrankten Benjamin Raich eingesprungene Hannes Reichelt vor.

"Wir haben uns mit einem zweiten nationalen Champion liiert. Das bringt am Ende Spitzenleistungen und Tempo", erklärte ÖBB-Direktor Christian Kern bei der folgenden Präsentation in der Bahnhofshalle, der auch Sportminister Gerald Klug beiwohnte.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel meinte: "Wenn ein Zug mit unserem Logo durch Österreich fährt, ist das eine große Anerkennung."

Beliebteste Sportler geehrt

Über tausend Zuschauer wohnten der Modenschau und der Präsentation der Winterkollektion 2013/14 bei.

Auffallend am Catwalk dabei nicht nur die neuen Rennanzüge sondern auch die in hellblau und weiß erstrahlende Überbekleidung.

Die 34. Vergabe der Goldenen Teekannen an die beliebtesten Wintersportler (Hirscher, Fenninger, Schlierenzauer; Silberne an Matthias Mayer), ein Meet & Greet sowie eine Autogrammstunde rundeten die Veranstaltung ab.

Trainingspause durch Wintereinbruch

Danach ging es für die Ski-Asse zurück nach Westen mit Ankunft in Innsbruck um 24.00 Uhr.

Ein langer Tag für die meisten, die derzeit aber wegen des Wintereinbruchs im Westen ohnehin untätig sein hätten müssen. Am Wochenende geht es aber bereits wieder auf den Gletscher.

"Nächsten zwei Wochen enorm wichtig"

Knapp vor dem Start in Sölden brennt nicht nur Hirscher auf das erste Rennen.

"Die nächsten zwei Wochen werden enorm wichtig", weiß Fenninger nach dem Südamerika-Training und Hirscher hofft, dass er vor dem ersten Kräftemessen mit Riesentorlauf-Überflieger Ted Ligety (USA) noch im anspruchsvollen Gelände rennmäßig trainieren kann.

Der Salzburger ist sich sicher, aufgeholt zu haben. "Wir haben Fortschritte gemacht und zwar in die richtige Richtung."

Reichelt gibt Entwarnung

Positive Nachrichten kamen auch von Reichelt und Kathrin Zettel. Der an starken Rückenproblemen laborierende Salzburger konnte zuletzt drei Tage am Stück trainieren.

"Wird es nicht mehr schlechter, bin ich in Sölden dabei", erklärte Reichelt und Zettel bestätigte: "Seit fünf Jahren habe ich mich nicht mehr so gut gefühlt wie derzeit."

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