Start in das Saison-Finale

Aufmacherbild
 

Nach der WM ist vor dem Saison-Finale

Aufmacherbild
 

Die Gold-Party nach dem triumphalen Gewinn im WM-Slalom von Schladming hatte sich Marcel Hirscher redlich verdient, nach ein paar Tagen der Ruhe heißt es aber, den Fokus auf das Saisonfinale zu legen.

Der 23-jährige führt im Gesamtweltcup mit 214 Punkten Vorsprung auf den Norweger Aksel Lund Svindal.

Es stehen noch zehn Einzelrennen auf dem Programm, fünf Abfahrten und Super-G, aber auch fünf Riesentorläufe und Slaloms.

Gute Chancen auf große Kugel

Bringen die beiden bei der WM hochdekorierten Topathleten also in den ausbleibenden Rennen die gewohnt starken Leistungen, stehen die Chancen gut, dass das Pendel am Ende für Hirscher ausschlägt.

Der dreifache Medaillengewinner auf der Planai (Gold im Teambewerb und Slalom, Silber im Riesentorlauf) kann am zweiten März-Wochenende in Kranjska Gora das Slalom-Kugelrennen für sich entscheiden, er hat zwei Torläufe vor Schluss den komfortablen Vorsprung von 184 Zählern auf den deutschen Vizeweltmeister Felix Neureuther.

Im Riesentorlauf hat der Schladminger Dreifachweltmeister Ted Ligety ein Polster von 125 Punkten auf Kugelverteidiger Hirscher, drei Bewerbe stehen noch auf dem Programm.

Svindal will aufholen

Der nächste am kommenden Sonntag in Garmisch-Partenkirchen. Zuvor wird aber am Samstag in der Abfahrt Weltmeister Svindal versuchen, den Rückstand auf Hirscher im Zweikampf um das große Kristall um hundert Punkte zu verringern.

Doch wenn er sich im Riesentorlauf ähnlich stark präsentiert wie bei der WM als Vierter, dürfte Svindal auch dort Punkte mitnehmen. Und dann wird es spannend werden.

Auch in der nächsten Woche stehen mit Abfahrt und Super-G in Kvitfjell wieder Speed-Rennen auf dem Programm - Svindal ist in beiden Disziplinen auf Kugeljagd - , ehe es zu den Technikbewerben nach Kranjska Gora geht und anschließend zum Finale nach Lenzerheide.

Da müssen bei nochmals vier Rennen die letzten Reserven mobilisiert werden.

Noch elf Entscheidungen bei Damen

Auch die Damen haben noch vier Weltcupstationen mit - inklusive eines Nachtrags-Super-G - insgesamt elf Entscheidungen vor sich, weiter geht es am Wochenende mit einer Abfahrt und Super-Kombi in Meribel.

Die Slowenin Tina Maze hat 1.694 Zähler auf dem Konto und damit 888 mehr als ihre erste Verfolgerin Maria Höfl-Riesch aus Deutschland, womit die überragende Rennläuferin der Saison bereits in Frankreich alles endgültig klar machen könnte.

Es folgen drei Speed-Bewerbe in Garmisch-Partenkirchen, zwei Technikbewerbe in Ofterschwang und der Kehraus in der Schweiz.

Fenniger mit Kristall-Chancen

Eine Weltcupkugel wurde bereits vergeben, und zwar jene im Riesentorlauf an Maze. Im Slalom hat Weltmeisterin Mikaela Shiffrin einen leichten Vorteil gegenüber Maze. Im Super-G ist noch alles offen, da mischt auch noch die Salzburgerin Anna Fenninger mit - ebenso wie in der Abfahrt.

Die in Führung liegende US-Amerikanerin Lindsey Vonn musste nach ihrer in Schladming erlittenen Knieverletzung die Saison vorzeitig beenden, bleibt abzuwarten, wer sie abfangen wird. Vonn hat 340 Zähler gesammelt, ihre erste Verfolgerin und Landsfrau Stacey Cook 211.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen