Miller verpasst Weltcup-Auftakt

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Miller muss für Weltcup-Auftakt in Sölden passen

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Der Weltcup-Auftakt am 28. Oktober in Sölden wird ohne den US-Amerikaner Bode Miller über die Bühne gehen.

Der Olympiasieger und vierfache Weltmeister, der am Freitag 35 Jahre alt wird, hat noch mit den Folgen einer Knie-Operation im März zu kämpfen.

"Sölden ist für Miller kein Thema, er hat noch keinen einzigen Riesentorlauf-Schwung trainieren können", meinte Rainer Salzgeber, der Renndirektor von Millers Ausrüster Head, am Mittwoch.

Lake Louise als Ziel

Bei idealem Verlauf will der zweifache Gesamt-Weltcup-Gewinner und Sieger von 33 Weltcup-Rennen bei den Speed-Events am 24. und 25. November in Lake Louise in den Weltcup einsteigen.

Nach einer Athroskopie verweist Miller allerdings darauf, dass er beim Comeback Geduld braucht.

Geduld ist gefragt

"Das Knie macht seit 2001 Probleme. Nach dem Eingriff sollte es besser sein, als in den letzten Jahren", berichtet der 35-Jährige. "Von anderen Athleten weiß ich aber, dass sie nach diesem Eingriff zu früh wieder eingestiegen sind."

Im Vordergrund steht für ihn, "dass mein Knie den Rest meines Lebens perfekt funktioniert."

Trotzdem in Sölden

Nach Sölden kommt Jung-Ehemann Miller aber dennoch, schließlich sind die Tiroler sein persönlicher Kopf-Sponsor und Partner des gesamten US-Teams.

Zudem soll Miller in Sölden Skitraining absolvieren. Bis dato war das für den Allrounder nur mit großen Schmerzen möglich.

"Er hat Lust auf Sölden"

Die Gefahr, dass Miller einmal mehr an Rücktritt denken könnte, ist laut Salzgeber nicht gegeben. Ganz im Gegenteil.

"Es scheint, dass das nicht seine letzte Saison wird. Er hat Lust auf Sotschi", sagte Salzgeber mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Russland.

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