Material-Paket und "Frühform" stimmen zuversichtlich

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Er war Doppel-Weltmeister und nach einem Absturz in der Weltrangliste fast am Verzweifeln.

Doch im vergangenen Winter hat Mario Matt den Weg zurück an die Slalom-Weltspitze geschafft, beim Saisonauftakt in Beaver Creek zählt der Arlberger daher gleich wieder zu den Favoriten.

Hauptgrund: Matt hat so früh wie noch nie die optimale Materialabstimmung gefunden.

Auf Erfolgs-Paket aufgebaut

Das ist beim mittlerweile 32-jährigen Weltmeister von 2001 und 2007 einer der wichtigsten Bausteine überhaupt.

Der "Tüftler" benötigt für seinen Fahrstil eine ganz spezielle Abstimmung.

"Aber nachdem im Vorjahr schon alles gut gepasst hatte, musste ich nicht mehr viel ändern und hatte schon im November alles beisammen", erklärte der Tiroler seine "Frühform".

Tatsächlich hat im Vorjahr alles gut gepasst, beendete Matt doch den Weltcup-Winter mit den Plätzen eins, eins und zwei.

Auf der Jagd nach Benni Raich

Damit ist Matt in der Slalom-Weltrangliste die aktuelle Nummer drei.

Und mit 13 Slalom-Weltcupsiegen die Nummer zwei in der ewigen rot-weiß-roten Slalomwertung, nur noch einen Erfolg hinter Benjamin Raich (14).

"Der erfolgreichste Österreicher im Slalom zu sein, wäre toll. Mein Hauptaugenmerk liegt aber nicht darauf. Mein Ziel ist, noch mehrere Siege einzufahren", erklärte der Bruder des erfolgreichen Skicrossers Andreas Matt.

Karriereende offen

Wie lange Matt noch Skirennen fahren wird, steht nicht exakt fest. "Bis zur WM 2013 in Schladming aber auf jeden Fall", so der Besitzer von mittlerweile 25 Vollblutpferden aus Flirsch.

Vielleicht sogar bis Olympia in Sotschi 2014? "Das ist noch sehr weit weg", erklärt Matt. "Aber wer weiß. Wenn der Kopf fit ist und ich noch Spaß habe, warum nicht?"

"Vorne mitfahren"

Das Training in Colorado nutzte Matt zu Materialtests, bei NorAm-Rennen wurde er Vierter und Zweiter.

"Wichtig war am Ende, dass ich ein gutes Gefühl für das Weltcup-Rennen habe. Denn das Ziel muss immer sein, ganz vorne mitzufahren."

Matt zeigt sich vor dem verspäteten Saison-Auftakt selbstbewusst: "Ich bin gut in Form und ich fühle mich sicher."

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