Das hat sich im Sommer getan

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Rücktritte, Materialwechsel, Trainerwechsel

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Am Wochenende startet der Ski-Weltcup in Sölden in die neue Saison.

Einige Stars werden den Ski-Fans nach Rücktritt fehlen, andere suchen mit neuem Material ihr Glück.

In diesem Sommer hat sich einiges getan.

LAOLA1 hat den Überblick über die wichtigsten Rücktritte, Material- und Trainerwechsel.

RÜCKTRITTE:

Große Änderungen am Trainersektor gab es vor allem im ÖSV und bei Swiss Ski.

Für eine Überraschung sorgte Andreas Evers, der nach höchst erfolgreichen Jahren als ÖSV-Speed-Trainer eine neue Herausforderung in den USA sucht.

Sein Ersatz ist mit Burkhart Schaffer ein alter Bekannter. Der Steirer war in den 1990er-Jahren Trainer der ÖSV-Speed-Damen. Zuletzt betreute er die slowenischen Abfahrer.

Swiss Ski nahm einen Wechsel des Cheftrainers vor. Mauro Pini zog sich nach Unstimmigkeiten in der letzten Saison zurück, Hans Flatscher soll die Schweizer Damen wieder auf Kurs bringen.

 

Athlet Erfolge
Didier Cuche (SUI) 21 Weltcupsiege, SG-WM-Gold
Mario Scheiber (AUT) 13 Podestplätze
Hans Grugger (AUT) 4 Weltcupsiege
Christoph Dreier (AUT) Karriere-Best: 10. Rang
Patrick Bechter (AUT) Karriere-Best: 8. Rang
Kalle Palander (FIN) 14 Weltcupsiege, Slalom-WM-Gold
Patrick Staudacher (ITA) 1 Podestplatz, SG-WM-Gold
Ambrosi Hoffmann (SUI) 6 Podestplätze, Olympia-Bronze
Jimmy Cochran (USA) Karriere-Best: 7. Rang
Francois Bourque (CAN) 4 Podestplätze
Patrick Biggs (CAN) Karriere-Best: 10. Rang
Anja Pärson (SWE) 42 Weltcupsiege, 7x WM-Gold
Anna Goodman (CAN) Karriere-Best: 9. Rang
Aurelie Revillet (FRA) Karriere-Best: 5. Rang
Ana Jelusic (CRO) 2 Podestplätze
Mauro Pini (SUI) Trainer

Die prominentesten Abschiede wurden bereits beim Welcup-Finale vollzogen.

Anja Pärson sagte in Schladming ebenso wie Didier Cuche Good Bye. Beide prägten den Ski-Sport in den vergangenen Jahren. Pärson wurde sieben Mal Weltmeisterin, gewann 42 Weltcuprennen, zwei Mal den Gesamtweltcup und ein Mal Olympia-Gold.

Didier Cuche brachte es auf 21 Weltcupsiege, gewann vier Mal den Abfahrtsweltcup und WM-Gold 2009.

Abschiede im ÖSV

Im ÖSV-Team zogen zwei Pechvögel Schlussstriche. Mario Scheiber hatte nach einer von Verletzungen geprägten Karriere genug. Hans Grugger gestand sich im Sommer ein, dass er nach seinem Horrorsturz in Kitzbühel den Anschluss nicht mehr schaffen kann.

Mit Bechter und Dreier verabschiedeten sich zwei Slalomfahrer, die allerdings nie den Durchbruch schafften.

MATERIAL-WECHSEL:

Athlet alte Marke neue Marke
Philipp Schörghofer Atomic Fischer
Reinfried Herbst Blizzard Fischer
Romed Baumann Salomon Blizzard
Georg Streitberger Fischer Head
Andrea Fischbacher Atomic Völkl
Eva-Maria Brem Atomic Völkl
Marc Digruber Salomon Völkl
Julia Mancuso Völkl Head
Beat Feuz Salomon Head
Jean-Baptiste Grange Rossignol Fischer
Werner Heel Head Atomic
Marc Berthod Rossignol Salomon
Susanne Riesch Head Blizzard
Krystof Kryzl Elan Blizzard
Florian Eisath Head Blizzard
Francesca Marsaglia Rossignol Völkl
Nadja Kamer Völkl Stöckli
Fraenzi Aufdenblatten Rossignol Stöckli
Martina Schild Völkl Stöckli

Ungewöhnlich viel los war vor dem WM-Winter am Material-Sektor.

Die prominentesten Neuzugänge kann einmal mehr Head vermelden. Als Ersatz für Didier Cuche wurde Beat Feuz geholt, bei den Damen ist Julia Mancuso nun Markenkollegin ihrer Teamkollegin Lindsey Vonn.

Auch im ÖSV-Team setzen zahlreiche Athleten auf neues Material.

Philipp Schörghofer und Reinfried Herbst wechselten zu Fischer, Romed Baumann überraschte mit dem Wechsel zu Blizzard.

Bei den Damen zog es Andrea Fischbacher und Eva-Maria Brem von Atomic zu Völkl.

TRAINER-WECHSEL:

Trainer Verband neuer Job
Burkhard Schaffer ÖSV Gruppentrainer Speed-Herren
Thomas Trinker ÖSV Europacup-Trainer Damen
Andreas Evers USA Gruppentrainer Speed-Herren
Bernd Brunner USA Nachwuchs
Hans Flatscher Schweiz Chef-Trainer Damen
Stefan Abplanalp Norwegen Speed-Trainer Damen
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