Der Mann, auf den Hirscher setzt

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"Im Flachen war ich immer schnell, könnte mir liegen"

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In Levi warten auf die Slalomherren meistens kalte Temperaturen und eine harte Piste.

Es ist ein Rennen, in dem auch immer wieder Läufer mit hohen Startnummern weit nach vorne kommen. Und jüngere Läufer mit besonderen Qualitäten.

"Levi kenn' ich nicht. Aber im Flachen war ich schon immer schnell, das könnte mir liegen", sagte der 19-jährige Kärntner Marco Schwarz vor seinem Weltcupdebüt.

 "Schon ein bisschen aufgeregt"

Der Radentheiner war vergangene Saison noch bei FIS-Rennen und im Europacup im Einsatz, großes Ziel beim Einstand in der Eliteserie ist die Qualifikation für den zweiten Durchgang.

"Ich bin ein bisschen aufgeregt, aber es ist nicht so schlimm. Die Freude ist riesengroß. Ich habe in den Trainings gewusst, dass ich gut drauf bin."

"Dass es in der Quali so gut hinhaut, ist natürlich cool. Jetzt gilt es einmal, Erfahrung sammeln und das Beste geben", sagte Schwarz.

Auch Hirscher setzt auf Schwarz

ÖSV-Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher hält große Stücke auf den Athleten des SC Bad Kleinkirchheim: "Technisch sehr gut. Ein zielstrebiger und ehrgeiziger Bursche."

Auch Marcel Hirscher, den Schwarz wie Olympiasieger Mario Matt und Routinier Reinfried Herbst, aber auch den US-Amerikaner Ted Ligety als Vorbilder nennt, machte auf Schwarz aufmerksam: "Der Marco Schwarz sticht schon raus, auf den würde ich auf längere Sicht hin schon setzen."

Schwarz kam als Siebenjähriger zum SC Bad Kleinkirchheim und unter die Fittiche von Trainer Alfred Hopfgartner.

Viele Erfolge in der Jugend

Mit elf Jahren wurde er Mitglied des Kärntner Landeskaders und machte sämtliche Ausbildungsstufen plangemäß durch.

Nach einem Jahr im Europacup ("Da habe ich viele neue Hänge kennengelernt, ich hoffe dass heuer wieder einige dazukommen") rutschte das Allround-Talent nun bereits ins Weltcupteam.

Im heurigen März gewann er bei der Junioren-WM Gold im Super-G und Bronze in der Abfahrt.

Bei den Olympischen Jugendspielen 2012 in Innsbruck hatte er als 16-Jähriger die Titel im Riesentorlauf, der Super-Kombination und mit dem Team erobert.

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