US-Plan vom Tisch - kein Ersatzort für Val d'Isere

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Ungeachtet der prekären Situation in Val d'Isere wird es keine zusätzlichen Ski-Weltcuprennen in den USA geben.

Diese Entscheidung ist am Dienstagabend (Ortszeit) in Nordamerika gefallen.

Damit wird der Alpin-Tross, der diese Woche Rennen in den USA (Herren) und Kanada (Damen) bestreitet, auf jeden Fall Anfang kommender Woche nach Europa reisen.

US-Verband wollte vier Rennen

Wegen der eklatanten Schneeprobleme im nächsten Weltcup-Schauplatz Val d'Isere (10./11. Dezember) hatte die FIS den US-Skiverband schon vor längerem gebeten zu prüfen, ob man bei einer Absage in Frankreich eventuell als Ersatz einspringen könne

Der Plan sah vor, dass je zwei Damen- (Super-G, Super-Kombination) und Herren-Rennen (Riesentorlauf, Slalom) an die Nordamerika-Tournee angehängt würden.

Der US-Verband wäre offenbar nur dann dazu bereit gewesen, wenn man alle vier Frankreich-Rennen bekommen hätte.

"Wir fahren zurück nach Europa"

Dies ist aber nicht mehr möglich, weil man die "Kombiniererinnen" schon am Wochenanfang nach den Aspen-Rennen zurück nach Europa geschickt hat.

"Mit nur drei Rennen war die Finanzierung nicht mehr aufrecht zu erhalten, diese Option in den USA gibt es also nicht mehr. Wir fahren zurück nach Europa", erklärte der Chefrenndirektor der FIS, Günter Hujara, am Dienstagabend (Ortszeit) bei der Mannschaftsführersitzung in Beaver Creek.

Keine Ersatz-Optionen

Wenn es in Val d'Isere trotzdem zu einer Absage kommen sollte, droht dem Weltcup die nächste Zwangspause.

Wegen der Absage im schneelosen Levi waren Anfang November schon die beiden Slaloms in Finnland ausgefallen.

"Wir müssten dann die weiteren Optionen prüfen. Wir haben in Europa aber derzeit keine Möglichkeiten außer auf den Gletscherregionen, die kommen allerdings nicht in Frage", gestand Hujara.

"Dann könnte es passieren, dass der Weltcup einmal stillsteht."

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