Innerhofer ist brutal verärgert - Hujara bleibt gelassen

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"Ich bin brutal verärgert. Mit der Wahrheit kann ich leben, aber nicht mit Lügen", sagt ein wütender Christof Innerhofer.

Der Italiener zeigt einen Tag nach der Doppel-Strafe seitens der FIS kein Verständnis.

Was war passiert?

Beim Abschlusstraining zur Abfahrt kam der 28-Jährige zu Sturz. Er rappelte sich auf und fuhr weiter, was verboten ist.

Während der Fahrt wurde er aufgehalten. Keiner wusste genau, was los ist.

"Mir hat oben ein Arbeiter das Okay gegeben, dass ich weiterfahren kann. Dann hat mich wer gestoppt. Ich hab mit Helmut Schmalzl (Weltcup-Renndirektor/ Anm.) diskutiert, der hat gesagt, ich darf fahren", erklärt der Italiener im ORF-Interview.

Hujara bleibt gelassen

Günter Hujara reagiert gelassen auf die Anschuldigungen: "Mir wurde das am Telefon zugespielt. Ich habe nur was mitbekommen von Lügen und Tod und Teufel. Ich werde mich nicht dazuhinreißen zu lassen, zu seiner Aussage. Das wäre wie seine Aussage in der Emotion."

"Wir haben das gestern lange diskutiert, haben ihn angehört auch seine Trainer. Wir haben dann ein Urteil getroffen, dass nicht die Höchststrafe ist – das wäre die Disqualifikation."

Er wolle sich Innerhofer zur Brust nehmen und unter vier Augen mit ihm sprechen.

"Ist nicht seine Art"

"Ich werde mit ihm nochmals reden und seine Situation anhören. Von Lüge zu reden und einen Rücktritt zu fordern, dass ist nicht die Art, wie sich Christof sonst gibt. Ich sehe keinen Grund, das zu ändern. Es ist vom Reglement gedeckt. Das erinnert mich jetzt irgendwie daran, wie wenn man auf der Autobahn geblitzt wird und dann sagt: Audi hat mir ein zu schnelles Auto gegeben."

Was bleibt, ist die Strafe, die Rückversetzung und die Aufregung.

Auch wenn Innerhofer noch nicht daran glaubt: "Da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen."

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