Mit "Canederli" & RTL zur Kugel

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Mit Riesentorlauf zum Gesamtweltcup

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Auf WM-Lorbeeren kann man sich nicht ausruhen. Das weiß auch Christof Innerhofer und nimmt die ultimative Herausforderung für einen Ski-Rennläufer ins Visier: Den Gesamtweltcup.

Der Weg dahin führt für den Südtiroler über den Riesentorlauf, den er als dritte starke Disziplin neben Abfahrt und Super G aufbauen will.

Zeitgleich mit Janka

Erste Schritte machte er in diesem Sommer im Training Argentinien. Aus den Trainingseinheiten mit Franzosen und Schweizern nimmt Innerhofer Selbstvertrauen mit.

"Ich war zeitgleich mit Carlo Janka, was sehr beruhigend ist und mir Vertrauen gibt", schreibt der Super-G-Weltmeister auf seiner Homepage.

Als zukünftiger Allrounder wird Innerhofer beim Weltcup-Auftakt am Gletscher in Sölden am Start sein. „Da trete ich mit dem Ziel an, zwei Durchgänge zu fahren und Punkte zu sammeln."

Kombi-Ende zwingt zum Riesentorlauf

Der Schritt in den Riesentorlauf ist aber ein längerfristig angelegtes Projekt: "Ich erwarte mir nicht sofort Großartiges, bin mir aber bewusst, dass der Riesenslalom meine dritte Spezialdisziplin werden muss."

Denn die Zeit der Super-Kombis scheint vorbei, steht doch 2012/13 nur noch ein Bewerb in Wengen am Programm. Dazu kommt die klassische Kombination in Kitzbühel. Bei den Damen fliegen die Kombis mit Ausnahme der WM und Olympia komplett aus dem Programm.

Umso wichtiger werden für Gesamtweltcup-Anwärter die klassischen Disziplinen. "In nächster Zukunft hoffe ich, mich beim Riesenslalom dauerhaft unter den ersten 15 zu platzieren", so Innerhofer.

Zufrieden zurück aus Argentinien

Mit dem - langen - Trainingsaufenthalt in Argentinien ist der 26-Jährige sehr zufrieden.

"Unter technischem und körperlichem Aspekt war ich die ganze Zeit über konstant. Ich habe 9 Tage Riesenslalom, 6 Tage Super-G, 3 Tage Abfahrt und 4 Tage Slalom trainiert und einige Tage im freien Gelände, wenn die Techniker aufgrund von schlechtem Wetter keinen Kurs abstecken konnten."

Um Renn-Feeling zu erleben, nahm Innerhofer an einem FIS-Slalom teil, den er nach Halbzeit-Führung auf Rang vier beendete.

"Canederli" vermisst

Die Bedingungen in Argentinien waren in diesem Jahr nicht wie gewohnt perfekt: „Die Piste war zu weich. Aber das war trotzdem in Ordnung, weil ich auf diese Weise versucht habe, mich mehr anzustrengen, um mich an die schwierigere Situation anzupassen“, kommentiert Innerhofer, der als Eis-Spezialist gilt.

Das Trainingslager hat jedenfalls Spuren hinterlassen: "Jetzt bin ich wirklich müde und werde mich die zwei Wochen zu Hause gut erholen."

Und mit den "Canederli" der Mama die Kraft-Reserven für den langen Weltcup-Winter auffüllen. Die Knödel hat Innerhofer in Argentinien vermisst.

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