Fit mit "Schinderheini"

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Sie habe in der Vergangenheit immer wieder ein paar Probleme mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gehabt, nun sei alles in Ordnung.

Nahrungsmittelergänzungen und Darmaufbau-Kuren sowie eine Umstellung des Trainings macht sie für ihren aktuellen Topzustand verantwortlich. "Ich fühle mich gut und hoffe, dass das auf Skiern auch funktioniert."

Trainingspläne von "Schinderheini"

Heinrich Bergmüller, der im Skisport aktuell auch für die Fitness der Niederösterreicherin Kathrin Zettel verantwortlich ist und zu Maier-Zeiten als "Schinderheini" bekannt war, leitet in Wien ein Kompetenzzentrum für Fitness und Gesundheit, er beschäftigt sich auch intensiv mit Stoffwechselforschung.

Höfl-Riesch ließ sich von ihm die Trainingspläne schreiben, in Absprache mit dem deutschen Skiverband wurden diese mit ihrem Trainer Christian Schwaiger umgesetzt.

"Wahnsinnig gute Grundlagen-Ausdauer"

"Ich merke, dass ich eine wahnsinnig gute Grundlagen-Ausdauer habe und mich sehr schnell erhole. Ich hatte ein straffes Programm im Sommer mit fünf Wochen Aufenthalt in Südamerika, wo ich viele Fahrten gemacht habe. Trotzdem habe ich mich immer frisch gefühlt, Berichtete die zweifache Olympiasiegerin von 2010.

"Es ist das Wichtigste bei dem Programm, das ich jetzt vor mir habe, dass ich mich immer wieder gut erhole und die wenigen Pause-Zeiten zur Regeneration nutzen kann. Das Immunsystem ist auch ein bisschen stabiler", so Höfl-Riesch, die wieder alle Rennen des Weltcup-Kalenders bestreiten und im Optimalfall bei den Winterspielen im Februar in Sotschi/Krasnaja Poljana in Bestform sein will, weiter.

Maze ärgern

Freilich ist auch der Gesamtweltcup ein Ziel.

"Ich werde es versuchen. Aber wenn die Tina so was abzieht wie im vergangenen Jahr, wird gegen sie kein Kraut gewachsen sein. Es hat bei ihr in der vergangenen Saison einfach alles sehr gut zusammengepasst. Voraussetzung war natürlich schon die körperliche Verfassung. Es ist super gelaufen und die Welle des Erfolges hat sie bis ans Ende des Winters getragen. Es war beeindruckend, sie hatte überhaupt keine Einbrüche. Die Saison war wirklich ungewöhnlich und unglaublich."

Höfl-Riesch ist aber bereit für die Attacke. "Ich habe gut trainiert und bin froh, dass es los geht. Ich habe alles dafür getan, dass es eine gute Saison wird, aber erzwingen kann man trotzdem nichts. Ich schaue mal, wie es anläuft. Das Highlight kommt ja erst dann im Februar."

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