„Das sind allesamt Bilder, die ich gerne für jedermann zugänglich mache. Auch auf die Gefahr hin, dass die dann gefladert werden. Aber ich möchte ihnen auch den Marcel Hirscher abseits der Schein- und Glitzerwelt zeigen, die in den Medien stattfindet, denn es ist nicht immer alles easy und cool.“

Dass man neben ihm noch 24 weitere Marcel Hirschers auf facebook findet, stört das Original nicht. „Das lässt sich sowieso nicht verhindern. Aber ich sollte demnächst mein Hakerl kriegen, dann weiß jeder, dass er hier auf der richtigen Baustelle ist.“

Die lässt sich natürlich längst nicht mehr im Alleingang bearbeiten. Im Hintergrund wird Hirscher von seinem Team unterstützt. „Es gibt einfach Themenbereiche, die haben auf meiner Seite nichts verloren.“ Kritik lässt er aber bewusst stehen, solange es nicht unter die Gürtellinie geht.

Dort fühlte sich so mancher im ÖSV getroffen, als Hirscher – wir erinnern uns – nach dem WM-Super-G von Schladming ein Bild vom Training auf der Reiteralm postete. Der Text dazu lautete: „Diesen Super-G wäre ich auch gerne gefahren!“

Der Aufschrei war groß, noch größer die Überraschung beim späteren Slalom-Weltmeister über die Dimensionen. „Das hat gereicht, damit ein paar explodieren!“ Heute sieht er die Sache entspannt: „Es hatte wohl eine gewisse Berechtigung, sonst hätten sich nicht so viele Leute kritisiert und angesprochen gefühlt.“

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