"Macht einen nachdenklich"

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"Gott sei Dank ist alles so gut ausgegangen"

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Der Salzburger Ski-Star Marcel Hirscher ist bei seinem schweren Autounfall am Montag in Abtenau mit dem Schrecken davongekommen.

"Körperlich geht es mir wieder gut. Ich habe am Abend nach dem Unfall Therapie gemacht und gut geschlafen. Es macht einen nachdenklich, wie schnell was passieren kann im Verkehr, ohne dass man selbst einen Fehler macht", meinte der Sieger des alpinen Weltcups am Dienstag.

"Kopf brummt noch"

Hirscher verhinderte am Montag gerade noch eine Frontalkollision mit einem vor ihm nach links abbiegenden Auto und prallte gegen einen Baum. Die Folgen sind vergleichsweise gering.

"Am Tag danach zwickt es zwar ein bisschen und der Kopf brummt mir noch. Aber sonst: Gott sei Dank ist alles so gut ausgegangen", sagte Hirscher.

Am Montagabend absolvierte der 23-Jährige gleich noch eine Einheit mit seinem Therapeuten Gernot Schweizer, um das Aufpralltrauma aus der Muskulatur zu kriegen. "Das hat gut funktioniert", erklärte der Annaberger.

"Kann jedem passieren"

Über den Unfallhergang meinte Hirscher: "Ich bin heilfroh, dass ich in diesem Sekundenbruchteil reflexartig richtig reagiert habe und die Kollision mit dem Auto vermeiden konnte. Die Frau hat mich einfach übersehen, kann jedem passieren, sie hat sich auch gleich entschuldigt. Ich hatte keine Chance und bin in den Baum rein."

Jene Autolenkerin, die den Unfall verschuldet haben soll, wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung angezeigt, berichtete das ORF-Radio Ö3 am Dienstagabend. Die Frau sei zuvor von der Polizei zum Unfallhergang einvernommen worden, hieß es weiter.

Nach einigen Tagen ärztlich verordneter Ruhe will Hirscher wieder ins Training einsteigen. Eine weitere Beeinträchtigung für seinen Trainingsplan befürchtet Hirscher nicht.

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