ÖSV-Trainer nach Ski-Unfall auf Intensivstation

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Rainer Gstrein, Herren-Speed-Trainer des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), ist am Sonntagnachmittag bei einem Skiunfall auf dem Pitztaler Gletscher schwer verletzt worden.

Der 56-jährige Tiroler erlitt laut einem Bericht der "Tiroler Tageszeitung" Verletzungen an Gesicht, Kopf und Brust.

Der ÖSV bestätigte am Montag, dass Gstrein auf der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik versorgt wird.

"Waren nicht schnell unterwegs"

Gstrein war zum Zeitpunkt des Unfalls mit dem scheidenden ÖSV-Damen-Cheftrainer Herbert Mandl unterwegs.

Die beiden Betreuer waren nach den Abfahrtsmeisterschaften der Damen Richtung Tal unterwegs, als Gstrein im dichten Nebel schwer zu Sturz kam.

"Wir sind nicht schnell unterwegs gewesen. Bei 25 bis 30 Meter Sicht kam er über einen Skiweg hinaus und prallte gegen einen Schneebrocken", schilderte Mandl den Unfallhergang.

Fünf Meter abgestürzt

Laut Polizeibericht geriet Gstrein "bei starkem Nebel über eine Notwegbegrenzung hinaus und stürzte in der Folge ca. fünf Meter ab.

Dabei schlug der Schifahrer mit dem Kopf auf vereisten Untergrund auf und verletzte sich unbestimmten Grades."

Hubschrauber-Bergung nicht möglich

Wegen des Schlechtwetters war ein Anflug des Notarzthubschraubers nicht möglich.

Deshalb musste Gstrein zunächst von der Pistenrettung und der Bergrettung Innerpitztal erstversorgt und ins Tal gebracht werden.

Von dort wurde er schließlich weiter mit dem Notarzthubschrauber "Martin 2" in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen.

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