Die Leidenszeit ist vorbei

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Grugger darf sich wieder Ski anschnallen

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Hans Grugger wird schon bald wieder auf Skiern stehen - allerdings zumindest ein halbes Jahr lang noch nicht leistungsmäßig.

Der Salzburger hat nach Untersuchungen an der Innsbrucker Universitätsklinik und im Landeskrankenhaus Hochzirl am Mittwoch und damit acht Monate nach seinem Trainingssturz in Kitzbühel Grünes Licht fürs Skifahren bekommen.

"Freude ist irrsinnig groß"

"Die Freude ist irrsinnig groß, ich war die letzten Tage schon sehr nervös. Ich freue mich, dass es jetzt so ausgegangen ist. Natürlich habe ich in den letzten Wochen sehr hart trainiert und alles aus meinem Körper herausgeholt", sagte der 29-Jährige.

Zwar sei die Verletzung an der Halsschlagader noch nicht vollständig ausgeheilt, aber das sei so soweit in Ordnung, dass er das Okay bekommen habe.

"Die nächsten Schritte sehen so aus, dass ich in den nächsten zwei bis drei Wochen Skifahren gehen werde. Vorher muss ich mich aber erst psychisch darauf vorbereiten, weil es doch ein großer Schritt für mich ist."

"Es wird auch so sein, dass ich sicher einige Monate mit freiem Skifahren verbringen werde, um mich darauf einzustellen und den Spaß wieder zu finden. Dann wird man weitersehen", erklärte Grugger.

Noch kein Leistungstraining

Laut Leopold Saltuari, dem Leiter der Abteilung Neurologische Akutnachbehandlung in Hochzirl, wurde vereinbart, dass Grugger mit dem Skifahren beginnt, allerdings ohne Leistungstraining.

In sechs Monaten werde eine weitere Untersuchung erfolgen. Zur Genesung des Rennläufers sagte Saltuari: "Prinzipiell hat sich die neurologische Symptomatik ausgezeichnet entwickelt."

Grugger war nach dem Sturz auf der Streif wegen eines Schädel-Hirn-Traumas zehn Tage im Koma gelegen.

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