Gabalier: "WM-Song ist nicht typisch für mich!"

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Das erste Gold gibt es für den ÖSV bereits mehr als einen Monat vor Eröffnung der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming.

Im Rahmen des Flutlicht-Slaloms am Semmering präsentierte Andreas Gabalier erstmals seine WM-Hymne „Go for Gold“ der Öffentlichkeit.

Aus der angekündigten Weltpremiere wurde allerdings nichts, denn der Song kurisert in schlechter Qualität bereits seit einigen Tagen im Internet.

Auch wenn ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel im Vorfeld alle Hebel in Bewegung gesetzt hatte, damit das Lied auch wirklich zum ersten Mal am Semmering gespielt wird.

Nicht der erste Ski-Auftritt

Für den „Volks-Rock'n'Roller“ ist es jedenfalls „eine sehr, sehr große Ehre“ DEN offiziellen WM-Song zu singen, wie er im Gespräch mit LAOLA1 verrät.

„Ich bin Steirer-Bua und begeisterter Skifahrer, da ist das natürlich eine tolle Geschichte. Auch weil sich sehr viele Künstler-Kollegen beworben haben, den WM-Song zu schreiben und zu singen.“

Im Jänner war er bereits beim „Night-Race“ in Schladming live dabei – und sogar am Start.

Denn beim Promi-Rennen der „Sporthilfe“ wedelte Gabalier für den guten Zweck in Trachtenhemd und Lederhose durch die Tore auf der Planai.

"Für die Abfahrt fehlt das Schmalz"

Und seit Schladming sind die Ski auch immer im Auto, für den Fall, dass sich zwischen vielen Terminen und Konzerten doch ein Abstecher in die Berge ausgeht.

„Ich bin heuer so viel Ski gefahren wie nie zuvor, in diesem Jahr habe ich es Gott sei Dank durchgezogen“, erzählt der 28-Jährige.

„Wenn ich am Abend in Salzburg oder München sein musste, bin ich zeitig in der Früh aus Graz weggefahren und ins Ennstal gebrettert, um ein paar Abfahrten zu machen und dann weiter ins Hotel.“

Müsste er ein Rennen fahren, dann am liebsten einen Super-G, lacht der sympathische Hitparaden-Stürmer, denn: „Für die Abfahrt habe ich zu wenig Schmalz und für den Slalom sind meine Ski zu lang.“

Früher gab es nur Herren-Rennen

Wenn es seine Zeit zulässt, nimmt er am Wochenende nach wie vor auf der Couch Platz und schaut sich die TV-Übertragungen der Rennen an.

"Damen und Herren", betont er, denn das war nicht immer so.

„Als junger Bua habe ich mir eher die Herren angeschaut, da bin ich noch selber gefahren und wollte mir etwas abschauen. Aber jetzt läuft der Fernseher eigentlich immer!“

ÖSV-Damen outen sich als Fans

Die ÖSV-Damen freut's, sind sie doch Gabalier-Fans. „Ich bin eine Schlager-Tant', natürlich gefällt mir seine Musik“, freut sich Michaela Kirchgasser.

Auch am iPod von Kathrin Zettel sind Hits wie „I sing a Liad für di“ gespeichert.

Schon demnächst wird die Gabalier-Sammlung der Göstlingerin um „Go for Gold“ erweitert. Ab 1. Februar 2013 ist die Single überall im Handel und als Download erhältlich.

Kein typischer Gabalier-Song?

Der hochdekorierte Interpret beschreibt den Song als „untypisch für mich“ und „ganz anders“.

Dem Wunsch des Sportministeriums, das gemeinsam mit dem ÖSV auch eine Wintersport-Kampagne launcht, bei der Gabalier als Aushängeschild fungiert, nach einem englischen Refrain ist der Singer/Songwriter gerne nachgekommen.

„Das war etwas Neues für mich, aber es taugt mir!“ Er selbst charakterisiert den WM-Song als „Mischung aus Pop, Rock und Dance, kombiniert mit meiner steirischen Harmonika und meinem Dialekt zwischen den Strophen“.

Die Fans am Semmering waren sich einig: für diesen Hit bekommt Andreas Gabalier sicher Gold - in Schallplattenform!



Stephan Schwabl

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