Hütter happy und Woods ist stolz

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Hütter ist happy und Tiger Woods bewundert Vonn

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Die alpinen Damen blicken auf ein spektakuläres Wochenende im Banff-Nationalpark zurück. Die Rennen in der kanadischen Provinz Alberta sah viele Siegerinnen, auch welche, die gar nicht auf dem Podest gestanden sind.

Cornelia Hütter beispielsweise jubelt über Platz fünf im abschließenden Super-G, Olympiasiegerin Anna Fenninger bleibt nach einer keineswegs optimalen Fahrt und Rang acht gelassen.

Hütter freut sich über die Ränge 5-10-5

Hütter, die vor einem Jahr in der Abfahrt in Val d'Isere als Dritte ihren bisher einzigen Top-3-Rang erreicht hatte, verpasst den zweiten Podestplatz ihrer Karriere nur um eine Zehntelsekunde.

Die Steirerin darf nach dem Wochenende in Kanada (2 Abfahrten, 1 Super-G) dennoch zufrieden Bilanz ziehen. "Jetzt kann ich beruhigt heimfahren, ich bin einfach voll zufrieden", freut sich die 22-Jährige nach den Plätzen fünf, zehn und fünf.

Steigerung hat sich abgezeichnet

Hütters Steigerung hat sich bereits im Sommer abgezeichnet. "Ich war in der Vorbereitung viel stabiler und fahre technisch einfach besser", betont die ehemalige Rallye-Co-Pilotin.

Die Abstimmung des Materials passt perfekt. "Ich hoffe, dass ich in Europa weiter so gut Ski fahre." Die nächsten Speedrennen sind für 20. und 21. Dezember in Val d'Isere angesetzt, zuvor gehen am Freitag und Samstag in Aare (SWE/Ersatz für Courchevel) Riesentorlauf und Slalom in Szene.

Fenninger hat's drauf, aber...

Fenninger weiß um ihre Mängel im Super-G  Bescheid: "Ich bin viel zu rund gefahren." mit ihrer Vorstellung in Lake Louise ist die "Sportlerin des Jahres" mit Ausnahme des zweiten Platzes in der Auftakt-Abfahrt nicht wirklich zufrieden. "Aber man muss es positiv sehen: Ich hätte es eigentlich drauf, aber ich weiß nicht, warum ich es nicht umsetzen kann", erklärt die Weltcupsiegerin.

Den mäßigeren Beginn im Speed-Bereich kennt sie aus dem Vorjahr und lässt sich deshalb nicht verunsichern. "Ich weiß, dass ich weiterarbeiten muss, dann kommen meine Stärken hoffentlich zum Vorschein."

Gut tanzt im Zielraum

Lara Gut tanzt nach ihrem elften Weltcupsieg (dem siebenten im Super-G) vor Freude im Ziel. Die von ihrem Vater Pauli betreute 23-Jährige hat den  Super-G in lake Louise auch vor einem Jahr gewonnen.

Mit dem neuerlichen Triumph bringt sie aufkommende Kritik mangels eines Top-Ten-Platzes zum Verstummen. "Ich war so froh, dass die Abfahrten vorbei waren und habe gewusst, dass es am Sonntag eine ganz neue Geschichte wird. Gewinnen ist einfach schön", jubelt die Tessinerin.

Golf-Star bewundert Ski-Ass

Lindsey Vonn fehlen nach ihrem Abfahrtssieg vom Samstag 0,37 Sekunden auf ihren insgesamt 16. Erfolg in Lake Louise. Die Abfahrts-Olympiasiegerin von 2010 freut sich aber auch über ihren zweiten Rang.

"Das war ein Super-Wochenende. Ich habe jetzt viel mehr Selbstvertrauen", erklärt die Gewinnerin von 60 Weltcup-Bewerben nach ihrem Comeback nach Kreuzbandriss. Sie wird Aare auslassen und erst wieder bei den nächsten Speed-Rennen antreten.

Das Golf-Comeback ihres Partners Tiger Woods klappt bei dessen eigenem Turnier (kurioserweise auch an einem Lake Louise) in Florida weniger gut.

Der 38-jährige Superstar ist aber voller Bewunderung über Vonn. "Das war wirklich eine unglaubliche Leistung. Sie ist jetzt schon auf dem Niveau, das sie zu erreichen hoffte. In einer Position zu sein, in der man sich fähig fühlt, an die körperliche Grenze zu gehen und Risiko einzugehen, ohne das Knie zu verletzen, das ist wirklich cool."

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