Chancen für Val-d'Isere-Rennen steigen

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Die Chance, dass die Fortsetzung des Ski-Weltcups nach der Nordamerika-Tournee doch wie geplant am 10./11. Dezember in Val d'Isere stattfindet, ist wieder gestiegen.

Laut Internationalem Skiverband (FIS) sind die Wetteraussichten wieder günstiger geworden, angeblich ist ab kommenden Mittwoch in Frankreich Kälte und Schnee angesagt.

Als Option galt zuletzt eine Verlängerung der Nordamerika-Tournee in den USA, dort gibt es aber Geldprobleme.

Finanzielle Probleme

Zumindest am Samstagabend (Ortszeit) hatte der US-Skiverband noch bei weitem nicht die Summe zusammen, um garantieren zu können, dass man bei einer Absage in Frankreich die Rennen übernehmen kann.

Es geht um eine Summe von 1,5 Mio. Dollar, von der noch ein beträchtlicher Teil fehlen soll.

"Wir kaufen Zeit"

Deshalb wurde die für Samstagabend (Ortszeit) versprochene Alternativ-Information an die in Aspen (Damen) und Lake Louise (Herren) Rennen fahrenden Teams auf Sonntag verschoben.

Die Schneekontrolle für die Damenrennen in Frankreich ist für kommenden Montag angesetzt, jene für die Herren am Mittwoch. Eine Verschiebung dieser Deadlines ist aber vorstellbar, wenn die Prognosen günstig sind.

"Wir kaufen gerade Zeit", erklärte FIS-Damenrenndirektor Atle Skaardal in Aspen.

Änderung bei den Damen

In Val d'Isere sind am 10./11.12. Rennen für Herren (Riesentorlauf, Slalom) sowie Damen (Super-G, Super-Kombination) vorgesehen.

Wegen der akuten Schneeprobleme dort hatte man die Damenrennen schon am Wochenanfang von der WM-Strecke Solaise auf die Piste La Daille am Ortseingang verlegt.

Damit wurden angeblich Schneekanonen frei für die Herren-Piste Face de Bellevarde.

Schneekanonen laufen

"Letzte Nacht wurden die Schneekanonen eingeschalten, es geht vorwärts", sagte Herren-Renndirektor Günter Hujara gleichzeitig in Kanada.

Laut Hujara liegen auf der Damen-Strecke ebenso 30 bis 40 Prozent unbearbeiteter Schnee wie auf der Slalomstrecke der Herren.

"Es ist ein vielversprechender Anfang, auch wenn zu einer Bestätigung noch viel fehlt", so Hujara. "Wir hoffen schwer auf kalte Temperaturen."

Bemühungen für die Versicherung?

Skaardal war überzeugt: "Wenn die Damen in Val d'Isere fahren können, wird es auch Herrenrennen geben."

Von einigen Coaches hörte man in Übersee freilich das glatte Gegenteil.

Val d'Isere muss alleine aus versicherungstechnischen Gründen bis zum Schluss versuchen, Rennpisten zu produzieren

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