Sterz überrascht die Konkurrenz

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"Es ist Training, ich bin nur siebzig Prozent gefahren"

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Lindsey Vonn hat die besten Zeiten im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrten am Freitag und Samstag in Lake Louise der Konkurrenz überlassen.

Die Topfavoritin aus den USA stand am Mittwoch nach Bestzeiten bei den Zwischenzeiten nach der letzten Kurve auf und fuhr aufrecht über die Ziellinie.

Schnellste war die Französin Marion Rolland mit 0,04 Sekunden Vorsprung auf die erneut starke Österreicherin Regina Sterz und 0,06 auf die Deutsche Maria Höfl-Riesch.

Vonn mit Halbgas

Bei guten Pistenverhältnissen zeigte Vonn einmal mehr, dass der Sieg auf ihrer Lieblingsstrecke nur über sie führen wird.

"Ich habe mich mit der Linie in ein paar Kurven gespielt und auch mit den Ski was gemacht. Es ist nur Training, ich bin nur siebzig Prozent gefahren", erklärte Vonn, die als Neunte anschrieb (0,93).

Die Salzburgerin Anna Fenninger kam an die fünfte Stelle (0,27), Doppel-Weltmeisterin Elisabeth Görgl an die siebente Position (0,49).

"Die Piste ist sehr kompakt, der Schnee aggressiv. Ich habe eine bessere Abstimmung gefunden, bin gut auf Zug gekommen. Es ist leichter gegangen", meinte Fenninger.

Rolland fährt Bestzeit

ÖSV mannschaftlich stark

Auch Görgl zeigte sich gegenüber dem Vortag ("Um einiges zu rund gefahren, die Abstimmung hat nicht gepasst") stark verbessert, auch sie bremste vor der Ziellinie ab.

"Das war eine gute Steigerung. Ich bin die Kurven gefahren, wie ich es mir vorgestellt habe und habe mich auch mit dem Material um einiges wohler gefühlt."

Gut läuft es unter neuem Namen für Regina Sterz, die am Dienstag mit Startnummer 45 auf 5 und am Mittwoch mit 45 auf 2 fuhr.

"Eigentlich liegt mir der aggressive Schnee nicht so, aber ich habe viel bei der Materialabstimmung gemacht", meinte Sterz.

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