ÖSV-Crosser nicht in Top-Ten

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Österreicher fahren auch in Telluride hinterher

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Österreichs Skicrosser blieben beim Weltcup-Rennen am Donnerstag im nordamerikanischen Telluride ohne Top-Ten-Platzierung.

Andy Matt überstand bei den Herren nach einer Kollision der vor ihm gelegenen Victor Oehling Norberg aus Schweden und Patrick Gasser aus der Schweiz zwar die Startrunde, im Viertelfinale kam für den Tiroler dann jedoch das Aus.

Der Flirscher, der in Nordamerika offenbar noch nicht das optimale Gesamtpaket gefunden hat, landete damit auf Platz 16.

Der Sieg ging an den slowenischen Weltcup-Sieger Filip Flisar vor Brady Leman, Armin Niederer und Jean Frederic Chapuis.

Unachtsamkeit kostet Aufstieg

Bei den Damen lag Andrea Limbacher in ihrem Auftakt-Heat lange an der zweiten Stelle, ehe die Oberösterreicherin im unteren Teil der Strecke nach einer Unachtsamkeit die kanadische Weltcup-Titelverteidigerin Marielle Thompson passieren lassen musste und am Ende auch noch hinter die Französin Alizee Baron zurückfiel.

Limbacher, die beim Weltcup-Auftakt in der Vorwoche im kanadischen Nakiska Sechste geworden war, reihte sich dieses Mal an der 14. Stelle ein.

Mit dem Sieg von Fanny Smith vor Ophelie David und Anna Holmlund gab es das exakt gleiche Resultat wie am vergangenen Samstag in Nakiska.

Vierte wurde die Kanadierin Kelsey Serwa.

"Werden genau analysieren"

Die Nordamerika-Tournee ist nicht so verlaufen, wie man sich das im ÖSV-Team vorgestellt hat.

Für die ersten beiden Europa-Rennen hofft Sabine Wittner, die sportliche Leiterin für Skicross im ÖSV, auf einen Aufwärtstrend.

"Wir hoffen, dass wir mit den dortigen Bedingungen besser zurechtkommen. Wir werden die Rennen in Nakiska und Telluride jedenfalls noch einmal genau analysieren."

Vor Weihnachten stehen bei den Skicrossern in Val Thorens (Mittwoch, 19.12.) und in Innichen (Sonntag, 23.12.) noch zwei Weltcup-Entscheidungen auf dem Programm.

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