"Mit guten Resultaten Boden gutmachen"

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Das Comeback von Andy Matt beim sechsten Weltcuprennen dieser Saison am kommenden Freitag in Blue Mountain (CAN) ist endgültig fix.

Grünes Licht für Matt

Nachdem der Tiroler in der Vorwoche grünes Licht von den Ärzten für einen Start in Kanada bekommen hatte, unterzog er sich am Wochenende beim freien Skifahren noch einem Belastungstest, der ebenfalls positiv verlief.

Die Blessuren (Bändereinriss am rechten Knöchel und Haarriss im Sprungbein), die sich Matt am 11. Jänner in Alpe d'Huez (FRA) zugezogen hatte, bereiten keine Probleme mehr, womit einem Antreten des Flirschers in Blue Mountain nichts mehr im Wege steht.

"Ich bin sehr froh, dass der Heilungsprozess viel schneller vorangeschritten ist, als ursprünglich angenommen. Da ich in Alpe d'Huez noch als 17. gewertet wurde, habe ich im Weltcup durch die Verletzung nur das Rennen in Les Contamines verpasst.

109 Punkte Rückstand stimmen Matt zuversichtlich

Jetzt gilt es, mit guten Resultaten in der Gesamtwertung Boden gutzumachen", so Matt, der die erfolgreiche Verteidigung der Skicross-Kristallkugel noch lange nicht abgeschrieben hat.

Als aktueller Vierter nach fünf von elf Rennen liegt der Österreicher lediglich 109 Punkte hinter dem führenden Schweizer Alex Fiva. Allein für einen Sieg werden 100 Punkte vergeben.         

Gemeinsam mit dem Weltcupsieger der Vorsaison flogen am Dienstag auch Christoph Wahrstötter, Robert Winkler, Thomas Zangerl, Andrea Limbacher und Katrin Ofner nach Nordamerika.

Patrick Koller reiste direkt aus Aspen, wo er in der Vorwoche in der Qualifikation für die X-Games gescheitert war, nach Blue Mountain an.          

Skicross mal ganz anders

Christoph Wahrstötter stieg nach seinem Triumph bei der Hüttenrallye in St. Anton mit viel Selbstvertrauen in die Maschine nach Kanada.

Der 22-jährige aus Hopfgarten entschied das "Skicross-Spektakel der anderen Art", das die Teilnehmer über Dächer und durch Hütten führt, vor seinem ÖSV-Teamkollegen Daniel Riegler und dem Deutschen Andy Schauer für sich und wurde für seine feine Leistung mit einem Auto (Suzuki Swift) belohnt.

Hüttenrallye-Sieg in österreichischer Hand

"Die Hüttenrallye ist ein extrem cooler Event und hat ihre ganz eigenen Gesetze.

Ich hoffe, dass ich den Schwung dieses Sieges auch in den Weltcup mitnehmen kann", sagte Wahrstötter.

Bei den Damen siegte die Französin Meryll Boulangeat vor den beiden Österreicherinnen Simone Streng und Andrea Limbacher.

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