Drei Stockerlplätze für Salomon in Lake Louise

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Erfolgreicher Speed-Auftakt für das Salomon Racing-Team.

Im kanadischen Lake Louise gibt es für die Athleten drei Stockerlplätze und insgesamt sieben in den Top-Ten klassierte Läufer.

In der Abfahrt ist gegen Didier Cuche am Samstag kein Kraut gewachsen, danach folgt aber die geballte Ladung Salomon in der Ergebnisliste.

Landsmann Beat Feuz, der seit letzter Saison auf Salomon-Latten abfährt, verpasst seinen ersten Sieg um sechs Hundertstel.

Hannes Reichelt fehlen als Drittplatziertem nur acht Hundertstel auf den ältesten Weltcup-Sieger aller Zeiten.

"Fühlt sich an wie ein Sieg!"

Der 31-Jährige raste mit Startnummer 45 noch aufs Stockerl.

„Anscheinend war es eine ziemlich gute Fahrt. Unter der Fahrt habe ich gedacht, es ist eine normale Fahrt wie im Training. Dann war ich sehr überrascht, so sehr wie zuletzt 2002, als ich in Gröden als Nobody auf den zweiten Platz gefahren bin“, freute sich Reichelt im Ziel.

Und schickte eine Kampfansage nach: „Platz drei fühlt sich an wie ein Sieg! Ich hätte nicht gedacht, dass mir so ein Ergebnis gelingt, das gibt Selbstvertrauen.“

Im Training Kraft getankt

Das konnten auch zwei weitere ÖSV-Läufer tanken. Romed Baumann bewies als Vierter, dass ihm sein Wechsel in die Abfahrtsgruppe gut bekommen ist.

Dem verpassten Stockerl trauerte der Tiroler deshalb nicht nach.

„Der vierte Platz ist ein Top-Resultat, damit bin ich sehr zufrieden. Ich habe mich in den letzten Jahren im Training immer schwer getan, jetzt hatte ich ein gutes Training, das hat mich stark gemacht.“

Kröll hat noch Reserven

Klaus Kröll war mit dem fünften Platz „im Großen und Ganzen“ zufrieden, aber auch er weiß, dass er den Tiger noch im Tank gelassen hat.

„Für den Auftakt war es schon okay, aber ich habe noch Reserven.“

Der Franzose Adrien Theaux machte das tolle Ergebnis mit Läufern auf den Plätzen zwei bis sechs für Salomon perfekt.

"War ein zähes Rennen"

Die Latte lag also hoch für den Super-G – und dort war es Theaux, der schon in den Trainings für die Abfahrt aufgezeigt hatte, der hinter Sieger Aksel Lund Svindal aus Norwegen und Didier Cuche Dritter wurde.

Klaus Kröll landete als bester Österreicher auf Rang fünf, 0,75 Sekunden hinter dem „Super-Elch“ aus Norwegen.

„Im Flachen hat es den Ski gefressen, da habe ich die Spur verloren und zwei Mal nachdrücken müssen. Ich habe mit den anderen geredet, da hatte jeder ein schlechtes Gefühl da runter. Es war ein zähes Rennen, wechselhaft mit Wind und Licht“, analysierte der Steirer mit dem Spitznamen „Bulle von Öblarn“.

Falsche Linienwahl

Weniger gut lief es für Hannes Reichelt, der sich mit Rang elf begnügen musste.

Der Wind war nicht schuld am Ergebnis: „Es hat schon ein bisschen geweht, aber in erster Linie habe ich Fall Away nicht gut erwischt.“

Noch schlimmer erwischte es Romed Baumann als 24.: „Kein Windglück, nicht gut gefahren – das ist mal in die Hose gegangen.“

Schon am nächsten Wochenende wird wieder Gas gegeben, dann in Beaver Creek, wo Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf auf dem Programm stehen.

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