Krankheit zwingt Schieppati zum Rücktritt

Aufmacherbild

Rücktritt im italienischen Team: Alberto Schieppati zieht nach einem gescheiterten Comeback-Versuch einen Schlussstrich unter seine aktive Karriere.

Der Riesentorlauf-Spezialist leidet seit vier Jahren am Epstein-Barr-Virus (EBV), das zum Ausbruch des Pfeifferschen Drüsenfiebers führt.

"Der Bastard hat gesiegt"

„Es war eine schwierige, aber unvermeidbare Entscheidung“, erklärt Schieppati auf seiner Facebook-Seite. Das EBV habe in den letzten Jahren ein normales Training unmöglich gemacht.

„Ich habe wirklich alles versucht, aber es ist nichts mehr zu machen. Ein Athlet zu sein, ist für mich unmöglich“, so der 30-Jährige. „Seit vier Jahren kämpfe ich nun gegen diesen Bastard – und er hat gesiegt.“

Gescheiterter Comeback-Versuch

Schieppati feierte sein Weltcup-Debüt 2001 und bestritt seither 60 weltcup-Rennen. Seinen einzigen Podestplatz fuhr der Italiener 2004 beim Riesentorlauf in Kranjska Gora ein.

Zuletzt verpasste er den gesamten WM-Winter 2010/11. In Sölden versuchte er nochmals ein Comeback, scheiterte aber als 33. aber knapp an der Final-Qualifikation.

Saisonende für Nyman

Keinen Rücktritt, aber eine lange Pause muss Steven Nyman verkünden. Der US-Amerikaner zieht sich beim Abfahrts-Training in Copper Mountain einen Riss der Achillessehne zu.

„Keine Ski-Saison für mich in diesem Jahr“, twittert der 29-Jährige. Für Nyman, der bisher ein Weltcup-Rennen gewann, ist es die dritte schwere Verletzung in seiner Karriere.

Er verspricht seinen Fans aber: „Ich komme zurück.“

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen