Zumal im Medien-Dorf auf 960 m, erreichbar per Gondelbahn, am Sonntag erst Fenster eingesetzt wurden. Die Hälfte der Anlagen scheint halbwegs fertig, für die andere wird es sich mit Sicherheit nicht mehr ausgehen.

Ein Teil der Möbel steht zumindest schon auf Paletten vor dem Haus, ein anderer hängt angeblich beim Zoll fest.

Noch kein Olympia-Flair

Auch sonst ist im Mountain Cluster längst nicht alles zugepflastert.

Plötzlich tut sich ein großes, metertiefes Loch auf und ein Fußgänger-Gehweg endet im Nichts. Das Bild wird von Aufräumarbeiten beherrscht.

Den Charme einer Bergidylle sucht man vergeblich, wegen der vielen großen Gebäude und dem fehlenden Schnee auf Talniveau von 540 m.

Probleme bei der Anreise

"Bei uns im Dorf passt alles. Jeder hat ein Bett, die Zimmereinteilung ist fertig, wir haben sehr gute Lösungen gefunden. Auch die medizinische Infrastruktur steht, die Büros laufen, die EDV ist in Ordnung", teilte Hannes Maschkan, der Chef de Mission des ÖOC, auf Anfrage mit.

Allerdings habe es am Samstag Probleme bei der Fahrt von Sotschi nach Krasnaja Poljana gegeben, die Snowboard-Freestyler wurden statt ins "Mountain Village" ins "Endurance Village" gebracht, das kostete sie etwas mehr als eine Stunde.

"Das ist halt blöd, wenn du Durst und Hunger hast", sagte der Chef de Mission, der die ersten zwölf Athletinnen und Athleten aus dem Rodler-, Snowboard- und Ski-Freestyle-Lager willkommen hieß.

Noch schlimmer erwischte es aber eine australische Sportler-Gruppe, die laut Maschkan an die sieben Stunden in der Gegend herumgefahren wurde, ehe der Fahrer endlich das Ziel fand.

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