Schweinsteiger mit speziellem Schuhwerk

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Mit einer berührenden Zeremonie hat die Freestyle-Familie einer 2012 verstorbenen Pionierin des Sports gedacht. Kanadas Trainer Trennon Paynter trug die Asche von Sarah Burke durch die Halfpipe des Rosa Chutor Extreme Parks und verstreute sie anschließend über den Olympischen Ringen. Burke war im Jänner 2012 nach einem schwerem Trainingssturz im Alter von 29 Jahren verstorben. Eine Olympia-Teilnahme war der große Traum der vierfachen X-Games-Gewinnerin. Der Halfpipe-Bewerb war in Sotschi erstmals olympisch.

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Trotz der unvergleichlichen Erfolge gab es vor dem Finale der Team-Verfolgung Krach im Lager der niederländischen Eisschnellläufer. 10.000-Meter-Olympiasieger Jorrit Bergsma boykottierte die Konkurrenz am Samstag, weil er von Teamchef Arie Koops nur als Ersatzmann nominiert worden war. Bergsma zeigte sich in einem TV-Interview enttäuscht und frustriert. Schon am Freitag in den ersten beiden Runden des Bewerbes waren Jan Blokhuijsen und Koen Verweij an der Seite von 5.000-Meter-Olympiasieger Sven Kramer gelaufen.

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Die südkoreanischen Olympia-Macher hoffen bei den nächsten Winterspielen 2018 in Pyeongchang auch auf Teilnehmer aus Nordkorea. "Das wäre eine großartige Sache", erklärte Kim Jin-sun, der Chef des Organisationskomitees von Pyeongchang (POCOG), am Samstag in Sotschi. Erst zum dritten Mal in der Olympia-Geschichte finden Winterspiele in Asien statt. Vor Pyeongchang war Japan bereits zweimal Gastgeber: 1972 in Sapporo und 1998 in Nagano.

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Wie Langläufer Johannes Dürr selbst, sind auch seine Eltern nach einem eineinhalbwöchigen Heimataufenthalt wieder zu den Olympischen Spielen gereist. Beim ersten Bewerb ihres Sohnes wohnten die Göstlinger noch auf einem Hotelschiff im Hafen von Sotschi. Jetzt haben sie im Quartier der bereits abgereisten österreichischen Skispringer in Krasnaja Poljana Platz gefunden. Begleitet werden die Eltern von einer Tochter. Die restlichen sechs Dürr-Geschwister sind zu Hause geblieben.

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Bastian Schweinsteiger hat sich vor dem Herren-Slalom in Sotschi eine besondere Glücksbotschaft für seinen Freund Felix Neureuther einfallen lassen. Der Bayern-Profi präsentiert am Freitag via Facebook seinen neuen Schuh auf welchem "Come on Felix! Hau rein und gib Gas" zu lesen ist.  Unter das Bild schreibt Schweinsteiger: "Felix mein Freund. Leider kann ich dich morgen nicht live in Sotschi anfeuern. Daher hoffe ich, dass dir die Grußbotschaft auf meinem Schuh Glück bringt. Hau' rein, Felix!"

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