Preisgelder variieren stark

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In Österreich gibt's schon traditionell Philharmoniker-Münzen der Münze Österreich. Olympiasieger erhalten je einen Satz von 17 Stück im Gegenwert von rund 16.000 Euro, für Silber gibt es 13 Stück zu rund 12.300 Euro und für Bronze elf Stück zu etwa 10.400 Euro.

Richtig Geld nimmt ausgerechnet Bulgarien, das ärmste EU-Land, in die Hand und schüttet für Gold eine staatliche und stattliche Gold-Prämie von fast einer Million Lewa (fast 500.000 Euro) aus.

Dazu dürfen die triumphierenden Sportler mit einer lebenslangen Rente rechnen - ebenso wie Südkoreas medaillengekrönte Wintersport-Asse. Die Männer werden in Südkorea nach jetzigem Stand sogar vom Wehrdienst befreit, der von 21 bis 24 Monate dauern kann.

Sonderzahlungen von russischen Regionen

Die frühere Sowjetrepublik Kasachstan zahlt ihren Goldmedaillengewinnern 250.000 US-Dollar (185.000 Euro). Den bisher einzigen Sieg bei Winterspielen für das zentralasiatische Land, das sich mit Almaty für die Winterspiele 2022 bewirbt, hat übrigens Skilangläufer Wladimir Smirnow 1994 gefeiert.

In Italien und der Ukraine ist ein Olympiasieg 140.000 Euro beziehungsweise 125.000 Euro wert. Gastgeber Russland prämiert die Medaillengewinner mit 122.000 (90.100 Euro), 76.000 und 52.000 US-Dollar. Dazu kommen Sonderzahlungen von Regionen.

St. Petersburg lässt zum Beispiel für einen Gewinner zusätzlich 5 Millionen Rubel - über 100.000 Euro - springen. Weißrussland schüttet sogar 150.000 US-Dollar (110.750 Euro) für einen Olympiasieg aus. Keine festgeschriebene Preisgelder vom Staat oder Nationalen Olympischen Komitee gibt es ausgerechnet in der großen Wintersportnation Norwegen.

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