5.000 Fans empfangen unsere Helden

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"Umso toller ist das hier heute", strahlte Matt, der inzwischen der älteste alpine Olympionike der Geschichte ist.

Ob er seine Karriere fortsetzen werde, ließ Matt offen: "Ich versuche von Jahr zu Jahr gut zu trainieren. Und mit 34 Jahren das zu schaffen, ist etwas ganz Besonderes."

Ein wahrer Marathon

Besonders "eilig" hatte es Julia Dujmovits, die am Samstag Gold im Snowboard-Parallel-Slalom geholt hatte und bei der Abschlussfeier in Sotschi die rot-weiß-rote Fahne tragen durfte.

Da der Flieger aus Russland Verspätung hatte, wurden sie und Bronze-Kollege Benjamin Karl mit Polizeieskorte zur Feier chauffierte.

Dujmovits, die erste Wintermedaillen-Gewinnerin aus dem Burgenland, kündigte an, jetzt eine Woche zu feiern und Party zu machen. "Die ersten zwei Tage habe ich aber schon hinter mir." Karl versprach, 2018 in Südkorea seinen Medaillensatz komplett machen zu wollen.

Nicht ganz vollzählig

Einige Medaillen-Gewinner und Betreuer (Kathrin Zettel, Herren-Cheftrainer Mathias Berthold) waren aus privaten Gründen beim Empfang entschuldigt. Einige der Athleten, darunter das Gros der Skispringer, weil sie schon am Weg zum nächsten Weltcup sind.

Anschließend wurde im Prachtsaal der Innsbrucker Hofburg auf Einladung des Landes Tirol noch ausgiebig gefeiert. Unter den Gästen dabei auch die ehemaligen Medaillengewinner Egon Zimmermann (Abfahrt 1964), Leonhard Stock, Stephan Eberharter, Markus Prock und Georg Fluckinger.

Der offiziell Empfang fand auch anlässlich der ersten Winterspiele in Innsbruck 1964 statt. Am Dienstag findet deshalb am Innsbrucker Patscherkofel, wo Franz Klammer 1976 zu Abfahrtsgold gerast war, ein alpiner Teambewerb (18 Uhr) statt.

Über 5.000 Menschen haben am Montagabend den olympischen Medaillengewinnern von Sotschi in Innsbrucks Prachtstraße einen tollen, in rot-weiß-rot getauchten Empfang bereitet.

Gemeinsam mit Anna Fenninger, Julia Dujmovits, Mario Matt und Matthias Mayer wurde eine ausgelassene Party gefeiert.

Für die erfolgreichen Athleten - einige waren entschuldigt - gab es goldene Philharmonikermünzen.

Das beste Haus der Spiele

Karl Stoss, Präsident des Österreichischen Olympischen Comitees (ÖOC), sprach in seinen Eröffnungsworten von einem großartigen Sportfest und tollen Leistungen der österreichischen Sportler: "Wir sind unter den Top zehn Nationen."

Auch den offiziellen Stützpunkt des ÖOC und Gesellschafts-Hotspot, das Österreich-Haus in Krasnaja Poljana, hob Stoss hervor: "Wir wurden von der Weltpresse zum besten Haus der Spiele gewählt."

Den Dopingskandal um Langläufer Johannes Dürr erwähnte Stoss nur in einem Nebensatz.

Weiteres Gold

Das ÖOC überreichte seinen erfolgreichen Sportlern auch Gold-Philharmoniker als offizielle Prämie. Für eine Goldmedaille gab es Sets im Wert von 17.000 Euro, für Silber im Wert von 13.000 und für Bronze um 11.000 Euro.

Fenninger gestand auf der Bühne, dass sie oft nach ihren beiden Medaillen greife um zu sehen, ob sie echt seien. "Aber inzwischen wird dieses Gefühl immer mehr. Ich habe bisher jede Sekunde mit den Medaillen genossen."

Auch ihren Empfang in der Salzburger Heimatgemeinde Adnet. Das Heimkehrfest hat auch schon Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer hinter sich: "Es war unglaublich daheim in Afritz. Aber auch das hier ist unglaublich."

Matt ließ sich nichts entlocken

Slalom-Sieger Mario Matt kam erst Sonntagabend heim nach Flirsch am Arlberg, eine Feier in der Heimat ging sich also bisher nicht aus, nicht einmal ein Besuch bei seinen geliebten Pferden.

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