Schweden jubelt - Norwegen grübelt

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Diese holte der erste norwegische Tour-de-Ski-Gewinner vor einer Woche, als es noch kalt in der Olympia-Region gewesen war. Doch seit dem Warmwetter-Einbruch haben die erfolgsverwöhnten Norweger massive Probleme.

Rätsel über "schlechte Ski"

"Die Form ist eigentlich gut, wir haben schlechte Ski. Ich weiß nicht, wie man das hinbekommen kann, denn normalerweise haben wir gute Ski für Nassschnee. Ich weiß nicht, was ich sagen soll", lautete der Kommentar des bitter enttäuschten Chris Andre Jespersen, der als zweiter Läufer im klassischen Stil aussichtslos hinterhergelaufen waren.

Damit war schon bei Halbzeit klar, dass das vor den Winterspielen als Top-Favorit gehandelte Quartett leer ausgehen würde.

Schon die norwegischen Damen waren am Vortag an einer Staffel-Medaille vorbeigelaufen.

Schwedens Langläufer haben am Sonntag in Krasnaja Poljana den Staffel-Bewerb über 4 x 10 km gewonnen und damit ihren Olympia-Triumph von Vancouver 2010 wiederholt.

Vor den Augen seines Königs Carl XVI. Gustaf siegte Schlussläufer Marcus Hellner klar vor den Russen (+27,3 Sek.), die damit ihre erste Langlauf-Medaille bei den Heimspielen holten, und Frankreich (31,9).

Weltmeister Norwegen geht leer aus

Weltmeister Norwegen kam dagegen nicht über Rang vier hinaus, womit das Männer-Team um Superstar Petter Northug abseits des Sprints weiter nur bei einer Bronze-Medaille im Skiathlon durch Martin Johnsrud Sundby hält.

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