Kofler: "Setup stimmt noch nicht hundertprozentig"

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Nur drei der österreichischen WM-Starter waren am Mittwochabend im ersten Training der Spezialspringer auf der Normalschanze in Predazzo dabei.

Das Hauptaugenmerk lag dabei freilich auf Titelverteidiger Thomas Morgenstern. Der Kärntner, der nach einer fast sechswöchigen Auszeit wieder in den Springerzirkus zurückkehrt, hatte allerdings alles andere als einen Auftakt nach Maß.

"Mühsam gelaufen"

"Es ist ein bisserl mühsam gelaufen heute, weil ich mich einfach nicht so fit fühle. Ich bin ein bisserl verschnupft, habe Halsweh und Kopfweh", sagte ein sichtlich angeschlagener Morgenstern nach Sprüngen auf 94,5 und 96,5 m.

Den dritten Versuch ließ der dreifache Olympiasieger sausen.

"Im ersten Sprung war es ganz komisch. Da ist mir das Blut in den Kopf geronnen und ich habe ein bisserl verschwommen gesehen, aber im Grunde genommen kann ich ganz zufrieden sein mit den zwei Sprüngen.

"Sollte reichen"

Morgenstern hofft, dass er die Verkühlung bis Samstag abschütteln kann.

Am Freitag muss er sich allerdings, auch als Titelverteidiger, noch qualifizieren.

"Sicher kann in einer Qualifikation immer alles passieren, wenn's vom Wind her nicht so läuft. Aber grundsätzlich war ich heute auch zweimal recht okay dabei und das sollte schon reichen."

Kofler bastelt am Setup

Kontinuierlich gesteigert hat sich der zweite ÖSV-Rückkehrer nach einer Auszeit: Andreas Kofler landete bei 89, 93 und 96,5 Metern und Manuel Fettner kam auf 92,5, 98 und 94 m.

"Das Setup stimmt noch nicht hundertprozentig zusammen, aber ich bin zuversichtlich. Ich weiß, wie ich morgen weitere Schritte machen kann", konstatierte Kofler.

Gregor Schlierenzauer, Stefan Kraft und Wolfgang Loitzl steigen erst am Donnerstag ins Training ein.

Bei den Damen wurde übrigens die ursprünglich geplante Qualifikation für Freitag (15.30 Uhr) gecancelt, da nur 45 Athletinnen am Start sind.

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