"Hoch positive" WM-Bilanz

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Gandler nach WM: "Die Bilanz ist für mich hoch positiv"

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Markus Gandler, der Sportliche Leiter der ÖSV-Langläufer, war nach dem letzten WM-Einsatz am Donnerstag mit dem Auftritt insgesamt sehr zufrieden.

"Die Bilanz ist für mich hoch positiv", erklärte der Tiroler. Es sei nicht einfach gewesen, die guten Weltcup-Resultate bei den Nordischen Titelkämpfen im Val di Fiemme zu wiederholen.

"Aber das haben alle geschafft, keiner ist abgefallen."

Leistungen nicht vergleichbar

Natürlich dürfe man nicht alle Aktiven im direkten Vergleich zur Elite beurteilen.

Katerina Smutna habe im Sprint und mit der Staffel (Übergabe als Vierte) ihre Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze bewiesen, die Juniorin Teresa Stadlober (zwei Top-30-Plätze und starke Staffelleistung beim Debüt), hätte ihr Potenzial unterstrichen.

Veronika Mayerhofer (20) und Kerstin Muschet (24) boten beim Debüt auf ihrem Niveau gute Leistungen.

"Gesamtkonzept notwendig"

Die Stimmung im Damen-Team war bei der WM bestens, Gandler versucht nun, die unterschiedlichen Interessen unter einen Hut zu bringen.

Denn sowohl Smutna (mit ihrem Partner Radim Duda innerhalb des ÖSV), als auch die junge, mit einer großen Lungenkapazität ausgestattete Stadlober (mit ihrem Vater Alois) und Veronika Mayerhofer (mit Thomas Stöggl/beide außerhalb des ÖSV) trainieren alleine.

"Ein Gesamtkonzept wäre notwendig, damit sie zumindest in gewissen Bereichen gemeinsam trainieren, etwa in einem Zentrum Ramsau", sagte Gandler der "APA". "Es kommen noch einige Mädchen nach, für Falun 2015 wäre eine weitere Steigerung möglich."

Gruppendynamik bei den Herren

Im Herren-Team ziehen unter Cheftrainer Gerald Heigl bereits alle an einem Strang. Da profitieren die Jüngeren wie Max Hauke (20) vom gemeinsamen Training mit Johannes Dürr, der im WM-Winter zur Weltspitze aufgeschlossen hat.

"Das ist fast das wichtigste für uns, wir haben einen Vergleich im Training, das gibt der Gruppe Dynamik", sagte der Steirer Hauke.

Und Heigl sieht die Rolle des knapp 26-jährigen Dürr als "Leithammel" positiv. "Das ist für die Jungen enorm wichtig, zu sehen, an den kann ich mich anhalten."

Langfristige Planung

Er plane aber eher langfristig, sagte Heigl. Bei den Herren dauere das Aufrücken zur Elite einfach länger als bei den Damen. Zudem ist die Zahl der guten Junioren gering.

"Aber die Leistungen von Dürr, Bernhard Tritscher und Harald Wurm sollte eine Dynamik erzeugen, dass wir auch einen vierten Mann für die Staffel finden", sagte Gandler.

Das 4 mal 10-km-WM-Rennen der Herren am Freitag und die Langstreckenbewerbe am Wochenende (30 km Damen, 50 km Herren) wurden nicht besetzt.

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