Das Beste kommt für Stadlober zum Schluss

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Die österreichischen Langlauf-Asse Teresa Stadlober und Bernhard Tritscher gehen mit unterschiedlichen Erwartungen in die abschließenden WM-Marathon-Bewerbe.

Während für Stadlober über 30 km klassisch am Samstag ihr wichtigstes Rennen in Falun auf dem Programm steht, hat Tritscher seinen Höhepunkt - den er mit Platz sechs bravourös gemeistert hat - schon abgehakt.

"Das ist mein Hauptrennen"

Die erst 22-Jährige Stadlober möchte im längsten Bewerb am Samstag ihre bisherigen Falun-Ergebnisse (21. im Skiathlon, 25. über 10 km Skating) übertreffen.

"Das ist mein Hauptrennen. Mein Ziel ist ein Platz in den Top 15", stellte die Ex-Juniorenweltmeisterin klar.

Der 30er sei aufgrund der taktischen Möglichkeiten und des erlaubten Skiwechsels etwas Spezielles. "Ich mag den Massenstart voll gerne, weil man sieht, wo man liegt und sich wieder herankämpfen kann, wenn man einmal abreißt. Da kann man wirklich das Letzte aus sich herausholen", so Stadlober, die sich in diesem Winter auf Klassik-Skiern besonders wohlgefühlt hat.

Noch keine Medaillen-Kandidatin

Für Medaillen, die sich wohl wieder die Norwegerinnen und die Schwedinnen untereinander ausmachen werden, kommt die im Saisonverlauf schon einmal sechstplatzierte Salzburgerin freilich noch nicht infrage.

Ihr angepeilter Karrierehöhepunkt ist die Heim-WM 2019. "Natürlich ist es ein Ziel, irgendwann auf dem Weltcuppodest zu stehen und eine Medaille zu holen, dafür trainiert man ja."

Tritscher gelassen

Skatingspezialist Tritscher erwartet sich am Sonntag über 50 km klassisch nicht so viel wie im besonders gelungenen 15-km-Bewerb.

"Ich versuche, das Rennen so gut es geht zu genießen. Und vielleicht gelingt mir ja eine Überraschung", gab sich der Salzburger vor dem WM-Finale, für das wieder mehr als 40.000 Zuschauer erwartet werden, betont gelassen.

"Viel möglich"

ÖSV-Langlaufchef Markus Gandler traut Tritscher (Olympia-24. über 50 km Skating) auch im Marathon einiges zu. "Er kann das, kein Thema, aber das Material muss auch wieder perfekt passen, dann ist viel möglich", betonte Gandler.

Der Tiroler ist am Wochenende übrigens nicht mehr vor Ort. Gandler reiste bereits am Freitag aus Falun ab, um vor der Biathlon-WM in Finnland zu Hause noch die angefallene Büroarbeit zu erledigen.

Neben dem erwähnten Duo nehmen die Abschlussbewerbe aus dem ÖSV-Team auch Nathalie Schwarz und Max Hauke in Angriff.

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