Finnland und Russland mühen sich zum Sieg

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Rekord-Weltmeister Russland hat sich bei der Eishockey-WM im Hohen Norden weiterhin keine Blöße gegeben.

Am Sonntag besiegten die Superstars um NHL-Topscorer Yevgeni Malkin Norwegen in Stockholm mit 4:2 (0:0,3:2,1:0). Pavel Datsyuk von den Detroit Red Wings (22. Minute), Denis Denisov (28.), Nikolai Kulyomin (33.) und Alexander Perezhogin (41.) machten den zweiten russischen Sieg im zweiten Spiel perfekt.

Am Samstag hatte die "Sbornaja" Lettland mit 5:2 besiegt.

Allerdings zeigten sich die Russen in Unterzahl verwundbar. Beide Gegentore durch Morten Ask (34.) und Marius Holtet (36.) fielen in norwegischer Überzahl.

Italien überrascht

Ebenfalls in Gruppe B setzte sich Italien überraschend 4:3 nach Verlängerung gegen Dänemark durch. Der Italo-Kanadier Giulio Scandella war die herausragende Figur, der 29-jährige Flügelstürmer bereitete den 3:3-Ausgleich vor und erzielte in der Verlängerung den Siegestreffer.

Es war der erste WM-Sieg der "Azzurri" gegen Dänemark im vierten Spiel.

Gastgeber müht sich zum Sieg

In Gruppe A feierte Titelverteidiger Finnland nach dem mühsam erkämpften 1:0-Erfolg gegen Weißrussland mit dem 1:0 über Ex-Champion Slowakei einen weiteren Zittererfolg.

Für den Weltmeister erzielte Janne Pesonen (8.) den einzigen Treffer der Partie. Die Finnen vermochten die Slowaken einzig im Schlussdrittel dank drei Überzahlspielen zu dominieren. Nach Kari Lehtonen gegen Weißrussland blieb diesmal Petri Vehanen im finnischen Tor ohne Gegentreffer, er parierte 26 Schüsse.

Frankreich setzte sich gegen Aufsteiger Kasachstan mit 6:3 klar durch.

Deutschland verliert

Die Schweiz gewann auch das zweite Spiel der Eishockey-WM in Schweden und Finnland und führt mit sechs Punkten die Tabelle der Gruppe A an.

Die Eidgenossen setzten sich gegen Weißrussland mit 3:2 durch. Den entscheidenden Treffer für die Schweizer erzielte Romy in der 48. Minute.

In der Gruppe B mussten die Deutschen die erste Niederlage hinnehmen. Die schwarz-rot-goldene Auswahl unterlag Lettland knapp mit 2:3. Siegtorschütze war Sirkovs acht Minuten vor dem Ende im Powerplay.

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