Tampa Bay Lightning gehen mit Auswärtssieg in Front

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Two in a row!

Die Tampa Bay Lightning feiern im Stanley-Cup-Finale den zweiten Sieg in Serie. Diesmal sogar auswärts bei den Chicago Blackhawks.

Nach einem Blitzstart sah es dabei eine Zeit lang gar nicht so gut für die "Bolts" aus. Am Ende gingen Stamkos und Co. jedoch als Sieger vom Eis und können sich bereits im nächsten Spiel die ersten Matchpucks erarbeiten.

LAOLA1 hat alle Infos zum Stanley-Cup-Finale:

TAMPA BAY LIGHTNING vs. CHICAGO BLACKHAWKS - 2:1

Spiel 3: Chicago - Tampa Bay 2:3 (1:1, 0:0, 1:2)

Wenn die Bolts in einem Spiel in Führung gehen, gewinnen sie.

Klingt zwar nach einer vagen Behauptung, trifft aber im Normalfall zu. In diesem Playoff gingen die Lightning elf Mal als Sieger vom Eis, wenn sie das erste Tor erzielten. Lediglich ein einziges Mal (in Spiel 1 gegen die Chicago Blackhawks) setzte es eine Niederlage.

Auch in Spiel 3 bewies sich die Behauptung als richtig.

Blitzstart der Gäste

Doch der Reihe nach. In den ersten Minuten des Spiels geht es ordentlich zur Sache. Tampa Bay erwischt den besseren Start, Blackhawks-Goalie Corey Crawford rettet bereits nach drei Minuten in höchster Not gegen Steven Stamkos.

Der Schlussmann entschärft daraufhin einen Stralman-Schuss, ehe er erstmals hinter sich greifen muss.

Nach einem sehenswerten Zuspiel von Victor Hedman über die gesamte Eisfläche zieht Ryan Callahan (6.) mit einem Schlagschuss ab und trifft ins kurze Eck zur Führung der Gäste.

Chicago übernimmt das Kommando

Die Antwort der Heimischen lässt nicht lange auf sich warten. Zunächst scheitert Patrick Kane aus spitzem Winkel, ehe Tampa Bay Glück hat.

Marian Hossa (9.) kommt an einen Rebound, Lightning-Goalie Ben Bishop liegt außerhalb des Torraums. Der Kasten ist leer, Hossa schießt im Fallen aber daneben. (UNTEN GIBT ES DAS VIDEO DAZU!)

Noch vor Ende des ersten Drittels ist es dann aber soweit: Die Hawks ziehen ein starkes Powerplay auf und halten die Scheibe lange im Angriffsdrittel. Brad Richards (15.) zieht von der blauen Linie ab und trifft zum Ausgleich.

Unglaublich, aber wahr: In dieser Situation fiel KEIN Tor

Keeper Bishop, der vor dem Spiel aufgrund einer ungeklärten Verletzung fraglich war und dem man die Schmerzen sichtlich anmerkt, sieht beim Gegentor nicht gut aus. Der Puck rutscht ihm durch den Fanghandschuh.

Tampa Bay wie von der Tarantel gestochen

Nach der ersten Pause kommen erneut die Gäste besser aus der Kabine. Gleich in der ersten Minute entwickelt sich ein Abpraller zur Kerze und landet an Chicagos Torstange.

Die erste Großchance vergeben jedoch die Blackhawks. Antoine Vermette erobert die Scheibe im Angriffsdrittel und ist auf und davon. Er versucht, die Scheibe zwischen Bishops Beinen ins Tor zu schieben, hat damit aber keinen Erfolg.

Ebenso wie auf der Gegenseite der Russe Nikita Kucherov (32.), der aus der Strafbox kommt und sein Breakaway ähnlich vergibt.

Im Mitteldrittel lassen die Bolts zudem ein langes 5-gegen-3-Überzahlspiel ungenützt.

Zwei Tore in 13 Sekunden

Und so kommt es, wie es kommen muss: Chicago baut im Schlussabschnitt Druck auf, Marian Hossa erobert das Spielgerät und bedient Saad, der aus dem Slot (45.) zur 2:1-Führung trifft.

Während die Fans feiern und der Hallensprecher gerade den Torschützen durchsagen will, fällt auch schon der Ausgleich. Nur 13 Sekunden nach dem Treffer stochert Ondrej Palat den Puck zum 2:2 über die Linie.

Keine Verlängerung

Als es schon so aussieht, als würde es in die Overtime gehen, nimmt sich Lightning-Verteidiger Hedman ein Herz.

Der Schwede startet einen Angriff ins gegnerische Drittel. Als alle mit einem Schuss rechnen, spielt er blind zur Mitte, wo Cedric Paquette nur noch den Schläger hinhalten muss und so zum Siegtorschützen avanciert.

"Es war eine tolle Vorlage, ich musste nicht mehr viel machen", zeigt sich der Siegtorschütze im Anschluss bescheiden.

"Es braucht viel, dass ich im Finale nicht spiele"

Bishop will weiterhin keine Auskunft über den Grad seiner Verletzung geben. "Es braucht viel, dass ich in einem Stanley-Cup-Finale nicht spiele", weicht der Goalie auf die Frage aus.

Der Erfolg freut ihn vor allem für seine Mitspieler: "Wir haben viele Spieler, die nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. In diesen Playoffs bekommen sie endlich die Aufmerksamkeit, das ist schön zu sehen."

"Die Niederlage ist bitter"

"Wir hatten ein gutes erstes Drittel, ein gutes zweites Drittel und ein ausgeglichenes Schlussdrittel. Die Niederlage ist bitter", ist Blackhawks-Coach Joel Quenneville nach dem Spiel sichtlich angeschlagen.

Der Knackpunkt sei Palats schnelles Ausgleich zum 2:2 gewesen: "Schnelle Gegentore passieren immer wieder. Aus einem Bully kann immer etwas entstehen, dennoch darfst du so ein Tor nicht kassieren."

Wie wichtig die 2:1-Führung in der Serie ist, zeigt folgende Statistik: Bereits 26 Mal stand es in Stanley-Cup-Finalserien 1:1. Auswärtsteams, die Spiel 3 gewinnen konnten, wurden am Ende immer (13 Mal) Champion.

Schon in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (MEZ) haben die Blackhakws aber die Chance auf Revanche. Dann steigt Spiel 4 in Chicago.

Spiel

Datum

Uhrzeit (MEZ)

Heim

Gast

Ergebnis

1

Donnerstag, 4. Juni

02:00 Uhr

Tampa Bay

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1:2

2

Sonntag, 7. Juni

01:15 Uhr

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Chicago

4:3

3

Dienstag, 9. Juni

02:00 Uhr

Chicago

<span style=\'color: #ff0000;\'>Tampa Bay

2:3

4

Donnerstag, 11. Juni

02:00 Uhr

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Tampa Bay

2:1

5

Sonntag, 14. Juni

02:00 Uhr

Tampa Bay

<span style=\'color: #ff0000;\'>Chicago

1:2

6

Dienstag, 16. Juni

02:00 Uhr

<span style=\'color: #ff0000;\'>Chicago

Tampa Bay

2:0

*7

Donnerstag, 18. Juni

02:00 Uhr

Tampa Bay

Chicago

*falls nötig



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