Henrique sichert Devils den Aufstieg

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Die New York Rangers und die New Jersey Devils ziehen als letzte Teams in die zweite Runde der NHL-Playoffs ein. Während sich die Rangers zu Hause in Spiel sieben gegen Ottawa 2:1 durchsetzen, müssen die Devils bis zur vierten Minute der zweiten Overtime warten, bis Adam Henrique seine Mannschaft mit dem 3:2 erlöst.

Der Rookie bringt die Gäste in Florida bereits in der zweiten Minute mit seinem ersten Playoff-Treffer in Führung. Im zweiten Drittel erhöht Teamkollege Stephen Gionta (30.) auf 2:0 für die Devils.

Doch die Panthers lassen sich vom Rückstand nicht beirren und schlagen im letzten Abschnitt in Person von Stephen Weiss (46.) und Marcel Goc (57.) jeweils im Powerplay zurück.

Zwei Devils-Helden

Somit geht die Partie in die Verlängerung, wo in den ersten 20 Minuten kein Treffer fallen will. Nach 3:47 Minuten der zweiten Overtime ist es dann aber Henrique, der für die Devils das Ticket für die nächste Runde löst.

New Jersey hat an diesem Abend aber einen zweiten Helden zu bejubeln, denn Torhüter Martin Brodeur (39) wehrt insgesamt 43 Schüsse auf sein Tor ab und ermöglicht dadurch erst den knappen Sieg in Spiel sieben und den damit verbundenen Aufstieg.

Diesen feiern auch die New York Rangers zu Hause gegen die Ottawa Senators.

Nach einem torlosen ersten Drittel schießt Marc Staal (25.) die Hausherren im ausverkauften Madison Square Garden in Front. Nur kurze Zeit später lässt Dan Girardi (30.) den zweiten Treffer folgen. Den Senators gelingt zwar in Minute 32. postwendend der Anschlusstreffer, für mehr reicht es aber an diesem Abend für die Kanadier nicht.

Schüsse blocken als Schlüssel zum Sieg

Die Rangers besinnen sich gegen die Senators vor allem auf ihre starke Defensive und die Bereitschaft für den Sieg alles zu geben. Neben Goalie Henrik Lundqvist (27 Saves), der in den entscheidenden Phasen mit einigen Big Saves aufwarten kann, verhindern seine Verteidiger zahlreiche Schüsse.

„Das ist Playoff-Hockey vom Allerfeinsten. Sie haben am Ende alles auf eine Karte gesetzt und versucht ihre Saison noch zu retten. Wir standen gut im Weg und haben zahlreiche Schüsse geblockt. So haben wir das gesamte Jahr über gespielt und so müssen wir auch weiterhin auftreten“, analysiert Kapitän Ryan Callahan das Spiel.

Caps und Flyers warten

Die Verlierer zollen dem Gegner ob der Performances in allen sieben Spielen Respekt.

„Wenn man alle Partien heranzieht, waren die Rangers das bessere Team. Das gilt es zu akzeptieren“, zieht ein niedergeschlagener Erik Karlsson sein persönliches Resümee.

Während die Kanadier nun im Urlaub ihre Wunden lecken können, geht es für die Rangers bereits in der Nacht auf Sonntag mit dem Heimspiel gegen die Washington Capitals weiter.  Die New Jersey Devils gastieren in der Nacht auf Montag bei den Philadelphia Flyers.

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