Sabres-Debakel in Columbus

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Vanek und die Sabres blamieren sich in Columbus

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Nächster Tiefschlag für die Buffalo Sabres!

Thomas Vanek und Co. kamen auswärts bei den Columbus Blue Jacktes mit 1:5 unter die Räder – es ist die dritte Pleite in Serie.

Auch die New York Islanders laufen weiterhin den Erwartungen hinterher. Michael Grabners Team kassierte vor heimischer Kulisse eine 0:1-Niederlage gegen die  New Jersey Devils.

Ein Erfolgserlebnis gab es indes für Andreas Nödl, der beim 3:1-Erfolg über die Montreal Canadiens wieder im Aufgebot der Philadelphia Flyers stand.

„Selten zuvor so schlecht“

Die Sabres waren beim Schlusslicht der Western Conference hoffnungslos überfordert. Von Beginn an setzten die überlegenen Blue Jacktes Goalie Jhonas Enroth unter Dauerbeschuss.

„Selten zuvor habe ich meine Mannschaft derart schlecht gesehen. Wir müssen uns steigern“, wusste Head Coach Lindy Ruff nach der Blamage. Nach 24:29 Minuten und vier Gegentoren wurde auch der bemitleidenswerte Enroth, für Ryan Miller (Gehirnerschütterung) im Einsatz, erlöst. Drew MacIntyre musste lediglich ein weiteres Mal hinter sich greifen.

Den Ehrentreffer für die Sabres erzielte Jordan Leopold. Assistant Captain Vanek konnte mit drei Schüssen und 16:34 Minuten Eiszeit nichts ausrichten.

Grabner verschuldet entscheidende Strafe

„In den ersten Minuten waren wir gleich erfolgreich, so etwas nimmt etwas Druck. Wir haben versucht, wenig Turnovers zu produzieren, einfaches Eishockey lautete die Devise“, erklärte Doppelpack-Schütze Rick Nash.

Buffalo liegt im Osten nur noch auf Platz neun. Columbus bleibt zwar Letzter im Westen, gab jedoch die ligaweit „Rote Laterne“ an die Islanders ab. Österreichs NHL-Export Grabner hatte nämlich im Heimspiel gegen die New Jersey Devils nichts zu jubeln.

Den Islanders gelingt im Heimspiel kein Treffer - Niederlage

Den einzigen Treffer bei der 0:1-Pleite erzielte Petr Sykora (35.) in Überzahl. Ausgerechnet „Grabs“, der 18:20 Minuten auf dem Eis stand und drei Mal auf das Tor feuerte, verschuldete die alles entscheidende Strafe wegen Hakens.

Nödl zurück im Flyers-Roster

„Ich glaube, sie hatten im Penaltykilling mehr Tor-Möglichkeiten als wir im Powerplay. Zwar hatten wir Chancen, aber brachten Puck und Spieler nicht gefährlich vor das Netz – kein guter Job“, resümierte Chef-Betreuer Jack Capuano.

Besser erging es hingegen Andreas Nödl und den Philadelphia Flyers. Der 24-Jährige Wiener erhielt beim 3:1 über Montreal 12:02 Minuten Eiszeit. Zum Matchwinner avancierte Claude Giroux mit einem Doppelpack (34.,39.).

Der Angreifer konnte die Führung Petteri Nokelainens (19.) ausgleichen und setzte nach dem 2:1 durch Jakub Voracek (38.) auch den Schlusspunkt.

Crosby assistiert gleich vier Mal

„Im ersten Abschnitt waren wir nicht fokussiert, warum weiß ich nicht. Zu Hause haben wir heuer noch nicht so zu unserem Spiel gefunden, wie im zweiten und dritten Drittel. Da haben wir das Kommando übernommen“, zeigte sich Giroux nicht vollends zufrieden.

Philadelphia hält somit bei 29 Punkten, nur die Pittsburgh Penguins haben einen Zähler mehr. Der Leader im Osten schoss angeführt von Superstar Sidney Crosby, der gleich vier Vorlagen beisteuerte, die Ottawa Senators mit 6:3 aus der Halle. Gleiches gelang den NY Rangers, aber auswärts bei den Washington Capitals.

Die Toronto Maple Leafs setzten den Höhenflug fort, wenn auch knapp. Denn bei den Dallas Stars besiegelte Joffrey Lupul den 4:3-Erfolg erst im Shootout. Hingegen stoppten die Detroit Red Wings den Feldzug der Boston Bruins.

Bostons Serie endet gegen Detroit

Red Wings stoppen Bruins

Nach zehn Siegen en suite verlor der Stanley-Cup-Champ mit 2:3 nach Penaltyschießen. Die Gäste gingen durch Valtteri Filppula (13.) in Führung. Im zweiten Drittel gelang Daniel Paille (25.) der Ausgleich, ehe Pavel Datsyuk 35 Sekunden später die Wings neuerlich in Führung schoss.

Patrice Bergeron (48.) rettete Boston in die Overtime, wo jedoch keine Entscheidung fiel. Für die Red Wings verwandelten Datsyuk und Todd Bertuzzi ihre Penalties, für die Bruins scorte nur Nathan Horton.

„Diese Niederlage ist nicht das Ende der Welt. Wir waren das bessere Team, doch manchmal findet man trotzdem einen Weg zum Sieg. Detroit ist das gelungen, uns erging es während der Serie auch häufiger so“, präsentierte sich Coach Claude Julien als fairer Verlierer.

Chicago zieht mit Minnesota gleich

Die Vancouver Canucks kommen langsam aber sicher in Fahrt. Mit dem 5:0 bei den Phoenix Coyotes baute der Vorjahres-Finalist den Erfolgslauf auf drei Spiele aus. Nach schwachem Start liegt man damit auf Rang zehn der Western Conference.

Ebenfalls in der Fremde erfolgreich waren die Chicago Blackhawks, die einen 6:5-Erfolg bei den Anaheim Ducks einfuhren. Patrick Sharp erzielte einen Hattrick. Dank 5:2-Auswärtssieg der Edmonton Oilers bei Westen-Leader Minnesota Wild ist man punktgleich Zweiter.

Tampa Bay gewann in Florida 1:2, Carolina verliert 1:3 gegen Winnipeg und St. Louis schlug Calgary 2:0.

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