Sieg und Niederlage für NHL-Exporte Nödl und Grabner

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Zweites Tor im zweiten Spiel in Folge. Man könnte von einem Lauf sprechen. Oder wie es im US-Sport heißt: Andreas Nödl is on fire!

Nach seiner Tor-Premiere gegen die Phoenix Coyotes vor zwei Tagen legt der Wiener gegen die Ottawa Senators nach.

Und hat mit seinem Treffer nach 2:13 Minuten großen Anteil am 2:1-Sieg der Hurricanes nach Overtime.

Nur wenig Eiszeit für Nödl

Der 24-Jährige, der vor wenigen Wochen von den Philadelphia Flyers auf die Waiver-Liste und von Carolina verpflichtet wurde, hat die Schwierigkeiten der Anfangsphase hinter sich gelassen, dreht jetzt auf und empfiehlt sich für mehr Eiszeit.

Denn gegen die Senators stand Nödl nur 7:27 Minuten auf dem Eis, im Schlussabschnitt gar nicht mehr.

Von der Bank aus sah der NHL-Legionär aber auch nur wenig Packendes, denn nach dem Ausgleich der Senators durch Filip Kuba nach 17:15 Minuten im ersten Drittel ertönte die Tor-Sirene nicht mehr.

Die Entscheidung musste also in der Overtime fallen - und dort traf Tuomo Ruutu für die "Canes", die in der Eastern Conference zwar auf dem letzten Platz bleiben, aber zu den New York Islanders aufschließen.

Islanders verschlafen Start

Die Franchise aus dem "Big Apple" schlittert vor heimischer Kulisse in eine 3:5-Niederlage gegen Toronto.

Ausschlaggebend dafür war der verschlafene Start der Islanders, denn nach 11:15 Minuten hieß es bereits 3:0 für die Gäste.

Clarke MacArthur, Nazem Kadri und Carl Gunnarsson trafen für das Team aus Kanada. Die Islanders kamen zwar immer wieder heran, aber Joffrey Lupul machte mit einem Empty-Netter wenige Sekunden vor dem Ende alles klar.

Der Kärntner Michael Grabner bekam 14:52 Minuten Eiszeit, gab zwei Torschüsse ab, blieb aber ohne Scorerpunkt.

Boston feiert Kantersieg

Das Spitzenteam im Osten bleiben die Boston Bruins, die ihren Fans mit einem 8:0-Heimtriumph über die Florida Panthers ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bereiteten.

Mann des Abends war der kanadische Stürmer Brad Marchand mit drei Treffern und zwei Assists.

Damit hält Titelverteidiger Boston nun bereits bei sechs Siegen en suite.

Die NHL pausiert nun am Heiligen Abend und Christtag, ehe die "regular season" am Stefanitag mit zehn Partien fortgesetzt wird.

Die weiteren Ergebnisse:

New Jersey Devils-Washington Capitals 4:3 n. SO; New York Rangers-Philadelphia Flyers 4:2; Winnipeg Jets-Pittsburg Penguins 1:4; Dallas Stars-Nashville Predators 6:3; Colorado Avalanche-Tampa Bay Lightning 2:1 n. OT; Phoenix Coyotes-St. Louis Blues 2:3; Vancouver Canucks-Calgary Flames 1:3, San Jose Sharks-Los Angeles Kings 2:1 n. SO.

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