Los Angeles eliminiert Vancouver

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Die Los Angeles Kings werfen Presidents-Trophy Gewinner Vancouver mit einem Gesamtscore von 4:1 aus den Playoffs.

Mit seinem Treffer zum 2:1 in der Overtime beendete Jared Stoll die Stanley Cup Träume der Mannschaft aus Kanada.

Die Kings ziehen damit erstmals seit 2001 in die zweite Runde der Postseason ein.

Den Führungstreffer der Canucks durch Henrik Sedin im Powerplay in der 15. Minute konnten die Kings zu Beginn des Schlussdrittels durch Brad Richardson (44.) egalisieren.

Quick erneut überragend

Vater des Sieges war aber wie so oft Torhüter Jonathan Quick, der das Team aus Kalifornien mit 26 Saves lange genug im Spiel hielt.

„Wir waren dieses Jahr schon oft in dieser Situation, und wir wussten die ganze Saison, dass wir zwar nicht die Presidents Trophy gewinnen werden, aber diese Erfahrungen uns in den Playoffs helfen werden.“, spielte der Torhüter auf die vielen knappen Spiele der Kings in der Regular Season an.

Die Bruins jubeln über den Siegtreffer

Boston erzwingt Spiel sieben

Titelverteidiger Boston Bruins schlug die Washington Capitals auswärts mit 4:3 in der Overtime und erzwang damit ein siebtes Spiel.

Wie schon die fünf bereits gespielten Partien war es ein Spiel auf Messers Schneide. Washington wusste auf jeden Führungstreffer von Boston eine Antwort, bis Tyler Seguin nach drei Minuten und 17 Sekunden in der Overtime das Spiel mit seinem ersten Tor der Serie entscheiden konnte.

Ausgeglichene Serie

„Ich hatte schon über die gesamte Serie viele gute Chancen und Möglichkeiten, die ich aber nicht nutzen konnte. Es ist ein gutes Gefühl endlich wieder das Tor zu treffen.“, so ein erleichterter Seguin.

Zuvor trafen Rich Peverly (6.), David Krejci (17./PP) und Andrew Ference (52.) für Boston. Mike Green (10.), Jason Chimera (40.) und Alex Ovechkin (56.) waren für die Capitals erfolgreich.

Die Serie zwischen den beiden ist die erste in der NHL-Geschichte, in der die ersten sechs Spiele mit jeweils einem Treffer Unterschied entschieden wurde. In der Nacht auf Donnerstag folgt Spiel sieben in Boston.

Los Angeles ist somit seit 1994 erst die zehnte an Stelle acht gesetzte Mannschaft, die das an Nummer eins gesetzte Team eliminieren konnte.

Auch Pittsburgh draußen

Die Philadelphia Flyers besiegten die Pittsburgh Penguins in Spiel sechs einer „High-Score-Serie“ mit 5:1 und warfen den Erzrivalen damit aus den Playoffs. Insgesamt fielen in der Serie satte 56 Tore.

Flyers-Center Claude Giroux brachte Pihllie bereits nach 32 Sekunden auf die Siegerstraße. Nach Toren Scott Hartnells (14./PP) und Erik Gustafssons (26.) zu denen „Man of the match“ Giroux jeweils die Vorlage gab, kamen die Penguins durch ihren Topscorer Evgeni Malkin (29./PP) zwar noch zum Anschlusstreffer. Danny Briere stellte jedoch nur 36 Sekunden später den drei Tore Vorsprung wieder her.

Brayden Schenn legte acht Sekunden vor Schluss noch einen „Empty-Netter“ drauf.

Überragendes Powerplay

Neben Giroux, der 14 Punkte in der gesamten Serie verbuchen konnte, war vor allem das Powerplay der Flyers der Schlüssel zum Erfolg. Zwölf Tore aus 23 Überzahlsituationen bedeuten eine Quote von über 50%.

So sah das auch Penguins-Coach Dan Blysma: „Ein überstandenes Powerplay kann den Unterschied in einem Spiel ausmachen, aber wir hatten in der gesamten Serie kein gutes Penaltykilling.“

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