Blues weiter, aber der Champion steht vor dem Aus

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Hochspannung in den NHL-Playoffs.

Die St. Louis Blues werfen die San Jose Sharks aus dem Bewerb und ziehen ins Halbfinale der Western Conference ein. Champion Boston Bruins steht gegen Washington vor dem Aus, Chicago rettet sich mit einem Overtime-Sieg in Phoenix in ein sechstes Spiel.

Die New York Rangers, die Nummer 1 im NHL-Osten, unterliegt im Heimspiel den Ottawa Senators mit 0:2 und liegt in der "Best-of-seven"-Serie damit 2:3 zurück.

Aufstieg im Heimspiel?

Die Washington Capitals schießen sich in der Serie gegen die Boston Bruins mit einem 4:3-Auswärtssieg in die Favoritenrolle. Die Capitals können heute Abend mit einem Heimsieg gegen die Bruins den amtierenden Champion aus dem Bewerb werfen.

Über 30 Minuten müssen die Fans im TD Garden auf ein Tor warten, dann schießen Alexander Semin (32.) und Jay Beagle (35.) die Gäste mit 2:0 in Führung. Die Bruins schlagen aber postwendend zurück. Dennis Seidenberg (38.) und Brad Marchand sorgen mit ihren Treffern binnen 28 Sekunden für den Ausgleich.

Troy Brouwer trifft im Powerplay

Im Schlussdrittel bringt Mike Knuble die Caps erneut in Führung (44.), doch Johnny Boychuck schafft im Powerplay das 3:3 (49.). Als Benoit Pouliot knapp drei Minuten vor dem Ende wegen eines Stockschlags gegen Nicklas Bäckström auf die Strafbank muss, nutzt Troy Brouwer das Überzahlspiel zum Siegtreffer der Capitals (59.).

Washingtons Youngster-Goalie Braden Holtby (34 Saves) zeigt im Duell mit Vezina-Trophy-Winner und Playoff-MVP Tim Thomas (28 Saves) wie schon in der gesamten Serie eine hervorragende Leistung.

St. Louis wirft San Jose raus

Die St. Louis Blues feiern einen 3:1-Heim-Erfolg gegen die San Jose Sharks und gewinnen die "Best-of-seven"-Serie mit 4:1 Siegen.

Joe Thornton schießt die Sharks in der 40. Minute in Führung, ehe Jamie Langenbrunner (52.) und David Perron (53.) mit ihren Toren die Partie binnen 45 Sekunden drehen. Andy McDonald (60.) besorgt mit seinem Schuss ins leere Sharks-Tor den Endstand.

Blues-Goalie Brian Elliott wird nach 26 abgewehrten Torschüssen zum Spieler des Abends gewählt.

Senators siegen in New York

Die Ottawa Senators überraschen mit einem 2:0-Sieg bei den New York Rangers. Damit steht die Nummer 1 im NHL-Osten mit dem Rücken zur Wand und vor dem Aus in den NHL-Playoffs.

Den Sens fehlt Captain Daniel Alfredsson (Gehirnerschütterung) und dennoch führt Ottawa in der Serie mit 3:2. Dank Goalie Craig Anderson, der im Madison Square Garden alle 41 Rangers-Schüsse pariert und das Spiel für Ottawa gewinnt. Seit die Rangers im 4. Spiel im ersten Drittel mit 2:0 in Führung gingen, hat Anderson in 116 Minuten und 32 Sekunden kein Tor mehr kassiert und 66 Saves verbucht.

Florida und Chicago siegen

Die Florida Panthers feiern einen 3:0-Heimerfolg gegen die New Jersey Devils und gehen in der Best-of-seven"-Serie mit 3:2 Siegen in Führung. Versteeg (25., PP), Upshall (54.) und Kopecky (60., SH) erzielen die Tore.

Chicago verhindert mit einem 2:1-Overtime-Sieg bei den Phoenix Coyotes das Playoff-Ausscheiden und verkürzt in der Serie auf 2:3.

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