Blamage für Grabner, Nödl trifft

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Islanders kommen unter die Räder - Nödl trifft

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Die New York Islanders blamierten sich im Nassau Coliseum bis auf die Knochen.

Vor heimischer Kulisse wurde der Arbeitgeber Michael Grabners nach allen Regeln der Kunst zerlegt, und zwar von den Ottawa Senators.

Angeführt von einem alles überragenden Erik Karlsson, welcher das Spiel mit einem Doppelpack und zwei Assists beendete, feierten die Gäste einen 6:0-Kantersieg.

„Mit dieser Leistung können wir einfach nicht gewinnen. Wir hatten keinen guten Start, fanden nicht hinein und wurden förmlich überrollt“, gestand Center Josh Bailey in seiner Analyse.

Bereits nach 1:35 Minuten lagen die „Isles“ mit zwei Toren im Rückstand, schlechter konnte man in die so wichtige Begegnung gar nicht starten.

Karlsson dominiert die Liga

Erstmals überwand Verteidiger Karlsson den für Ali Montoya zwischen den Pfosten stehenden Kevin Poulin. Als der 21-Jährige wenige Sekunden später beim fünften Versuch der Senators neuerlich den Puck aus den Maschen holte, durfte er seinen Arbeitstag auch beenden. Für ihn kam Montoya, doch auch dem US-Amerikaner erging es nur unwesentlich besser.

Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Karlsson auf 3:0, ehe im Mittel-Drittel der Abwehrkollege Chris Phillips im Powerplay zuschlug. Für die Tore im Schluss-Abschnitt durch Brian Lee sowie Jason Spezza leistete Karlsson dann noch die Vorarbeit.

Mit 57 Scorerpunkten ist der schwedische Jungstar der dominierende Crack seiner Zunft. Einzig Brian Campbell von den Florida Panthers kommt mit 40 Zählern annähernd an diese Zahl heran.

Islanders verpassen Chance, aufzuschließen

„6:0 hört sich wirklich gut an. Meine Mannschaft war von Beginn weg zu 100 Prozent bereit und der Blitzstart in 90 Sekunden kam uns zu gute. Diese Performance stellt mich wirklich zufrieden“, resümierte Coach Paul MacLean hocherfreut. Die Senators liegen auf Rang sieben, drei Siege vor der hungrigen Meute.

Hingegen verpassten die Islanders, den Rückstand auf die Playoff-Ränge zu verkürzen. Mit einem Sieg wären die Mannen aus dem Big Apple bis auf vier Zähler an die Toronto Maple Leafs herangerückt. So beträgt der Rückstand des Tabellen-Zwölften der Eastern Conference weiterhin sechs Punkte.

Keine Zeit, um Trübsal zu blasen

„Wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen, dafür haben wir auch keine Zeit. Wir müssen am Dienstag stärker zurückkehren. Es die Phase der Saison, wo man darüber nicht nachdenken sollte. Somit ist es perfekt, gleich wieder aufzulaufen, denn so muss man nicht zwei oder drei Tage mit dieser Niederlage leben“, betonte Kapitän Mark Streit in Anbetracht des Spielplans.

In der Nacht auf Mittwoch wartet auf die Islanders das Gastspiel beim den Buffalo Sabres. Das Team von Thomas Vanek ist derzeit mit einem Zähler Rückstand auf dem vorletzten Rang. Nur neun Punkte trennt die achtplatzierten Maple Leafs von Schlusslicht Carolina Hurricanes, man sollte sich also keine Verschnaufpause gönnen.

Erst nach dem Österreicher-Duell darf sich Grabner, der 14:17 Minuten Eiszeit erhielt und bei einem Gegentreffer im „Rink“ stand, kurz pausieren. Danach hat man zwei Tage frei, ehe das Derby mit den NY Rangers ansteht

Somit bietet sich den Islanders gar nicht die Möglichkeit, um Trübsal zu blasen.

Nödl trifft bei Kantersieg

Wesentlich besser läuft es dagegen für Andreas Nödl und seine Carolina Hurricanes.

Der Wiener, der 12:35 Minuten am Eis steht, feiert mit seinem Team gegen Washington einen 5:0-Kantersieg und steuert dabei den Treffer zum 3:0 bei.

Für Nödl ist es das dritte Saisontor.

Caps harmlos

Die Caps präsentieren sich dabei äußerst harmlos. Das Team um Superstar Ovechkin gibt nur 17 Torschüsse ab, die Hurricanes-Goalie Peters allesamt entschärfen kann.

Eric Staal überzeugt dagegen mit zwei Toren und einem Assist.

"Wir haben das Spiel eigentlich vom ersten Angriff an dominiert und ihnen wenig Chance gelassen. Und wenn sie einmal durchgekommen sind, war Peters zur Stelle", freute sich Staal über den gelungenen Abend.

Carolina bleibt aber trotzdem Schlusslicht der Eastern Conference.

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