Vanek schießt direkten Konkurrenten aus Toronto ab

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Thomas Vanek geigte in seinem 500. NHL-Spiel befreit auf. Nahezu im Alleingang schoss der ÖEHV-Angreifer seine Buffalo Sabres zum 5:4-Heimsieg über die Toronto Maple Leafs.

Dank zweier Tore und ebenso vieler Vorlagen war ihm die Krönung zum „First Star“ nicht zu nehmen. Ungeachtet dessen konnte ein Konkurrent der Northeast Division überflügelt werden.

„Wir müssen die Sicherheit zurückbekommen, insbesondere mit der Führung im Rücken. Das ist alles, was es benötigt. Das ist kein Geheimnis. Wir besitzen die Qualität, nachzulegen. Zwar gelang uns das neuerlich nicht, aber es war ein wichtiger Step “, zeigte sich Vanek nicht vollends zufrieden.

Denn die Sabres mussten trotz Zwei-Tore-Polster im Schluss-Abschnitt nochmals kräftig zittern.

Vanek leitet die Wende ein

Nach torlosem Beginn brachte Joffrey Lupul die Gäste aus Toronto in Führung. Phil Kessel entwischte der Defensive, legte vor Goalie Ryan Miller uneigennützig quer und ermöglichte nach 21:49 Minuten die Führung. Doch Buffalo hatte in Person Drew Staffords (25.) die richtig Antwort parat.

Vanek umkurvte den Kasten James Reimers und bediente seinen Sturm-Kollegen mustergültig. Für den US-Amerikaner war es der 100. Treffer in der National Hockey League.

Doch erneut gingen die Maple Leafs durch Dion Phaneufs (30.) Blue-Liner in Front, ehe der rot-weiß-rote Assistant Captain nur 19 Sekunden später die Wende einleitete.

Erst war der Left Wing nach gegnerischem Puckverlust und Assist von Zack Kassian selbst erfolgreich, dann bereitete er in Zusammenarbeit mit Jason Pominville das 3:2 durch Tyler Ennis (35.) vor.

Powerplay macht den Ausschlag

Dank Andrej Sekera (39.) begannen die Sabres mit zwei Toren Vorsprung die abschließenden 20 Minuten, dort sorgte zuerst Nikolai Kulemin (50.) mit einem verwandelten Penalty für etwas Spannung. Vier Minuten vor Ende schnürte allerdings Vanek (56.), von Derek Roy auf die Reise geschickt, per Slap-Shot den Doppelpack. Mikhail Grabovski betrieb wenig später noch Ergebniskosmetik.

„Wir haben in den letzten zwei bis drei Wochen viel zu viele Strafen kassiert. Wenn die Penalty-Killers auf die Strafbank müssen, gibt uns das keine große Chance“, resümierte Toronto-Coach Ron Wilson nach der fünften Niederlagen in den letzten sieben Spielen.

Jene durch Undiszipliniertheiten ermöglichten Überzahl-Situationen wusste Buffalo eiskalt zu nützen. Gleich drei Mal schlugen die Special Teams im First Niagara Center zu, das zuletzt ein guter Boden für Gäste-Teams war.

Aushängeschild auf Rekord-Kurs

Lediglich acht Erfolge konnten die Sabres in 20 Auftritten vor heimischer Kulisse einfahren. „Diesmal war das Powerplay stets auf der Höhe. Wir waren sehr effizient und konnten aus den Möglichkeiten Profit schlagen. Manchmal ist es die halbe Miete“, erklärte Vanek, der bei 33 Scorerpunkten nach 31 Saisonspielen hält.

Die Blackhawks dürfen mit ihren Fans feiern

Der 27-Jährige präsentiert sich heuer mit 16 Volltreffern und 17 Assists ausgeglichener denn je. Falls er diese Quote fortsetzen kann, wackelt sein Career-High von 84 Zählern aus der Saison 06/07 gewaltig. Im Buffalo-Roster verbuchte einzig Kapitän Pominville ein Pünktchen mehr, NHL-weit liegt Vanek sogar auf dem elften Rang.

Auch die Sabres stockten ihr Konto auf. Die Franchise aus dem US-Bundesstaat New York verbesserte sich auf Platz sechs der Eastern Conference. Gleichauf dahinter rangieren Toronto sowie New Jersey.

Parise wird zum Devils-Matchwinner

Die Devils bezwangen angeführt von Zach Parise, der vier Scorerpunkte beisteuert, die Dallas Stars zu Hause mit 6:3. „Er war großartig. In den entscheidenden Phasen konnte er sein Spiel auf ein höheres Level heben. Das Timing kommt zurück. Er ist dort, wo er sein sollte“, so Betreuer Peter DeBoer.

Die Chicago Blackhawks zogen dank 4:1 gegen die Anaheim Ducks mit NHL-Spitzenreiter Minnesota Wild gleich. Goalie Ray Emery war nach 24 Saves der Spieler des Abends. Jamal Mayers (7.), Marian Hossa (22.), Dave Bolland (38.) sowie Patrick Sharp (51.) trafen für die Hausherren. Das Ehrentor der Gäste erzielte Oldie Teemu Selänne (59.).

Die Pittsburgh Penguins mussten sich ohne Superstar Sidney Crosby, der erneut mit Nachwehen der Gehirnerschütterung zu kämpfen hat, in Ottawa 4:6 geschlagen geben. Die Florida Panthers setzten sich gegen Calgary mit 3:2 im Penaltyschießen durch.

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