Bittere Niederlagen für Buffalo und die Islanders

Aufmacherbild

Die Detroit Red Wings sind daheim eine Macht. Das mussten in der Nacht auf Dienstag auch die Buffalo Sabres auf leidvolle Art und Weise erfahren.

Denn das Team von Thomas Vanek kam in „Motor City“ mit 0:5 unter die Räder.

„Wir müssen einen Weg finden, dieses Spiel zu gewinnen“, forderte Detroit-Trainer Mike Babcock beim morgendlichen Skaten von seiner Mannschaft.

Und die setzte wenige Stunden später genau das um, brauchte nur 5:20 Minuten für die Führung: Henrik Zetterberg war zur Stelle.

"Blamabel, peinlich, beschämend"

Danach konnte die Vanek-Franchise die Partie zwar offen halten, aber kurz vor Ende des ersten Drittels besorgten Johan Franzen und Kapitän Nicklas Lidstrom, der erstmals seit neun Spielen wieder traf, die Vorentscheidung.

Wenig später, 4:32 Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, verließ Sabres-Goalie Ryan Miller entnervt das Eis – beim Spielstand von 0:5.

Todd Bertuzzi und Darren Helm hatten endgültig alles klar gemacht. „Es ist blamabel, peinlich, beschämend“, fand der Schlussmann nach der Partie deutliche Worte.

Buffalo gab auf der anderen Seite 27 Torschüsse ab, konnte Detroit-Goalie Jimmy Howard aber nicht bezwingen.

Detroit stellt Vereinsrekord auf

Nicht zu bezwingen sind auch die Detroit Red Wings, nämlich vor heimischer Kulisse. Der 5:0-Kantersieg gegen Buffalo war bereits der 15. Erfolg in Serie in der Joe Louis Arena – neuer Vereinsrekord.

In dieser Saison hat der elfmalige Stanley-Cup-Champion eine Bilanz von 18-2-1 auf heimischem Eis.

Weniger gut liest sich dagegen die Saisonbilanz der Sabres, die aktuell in der Eastern Conference nur auf Rang 11 liegen und sieben Punkte von einem Playoff-Platz entfernt sind.

Schlechter geht nicht

Entsprechend „gut“ war die Stimmung nach dem Debakel von Detroit. Im Locker Room sollen einige Spieler lautstark Dampf abgelassen haben.

Mit nur 36 Auswärtstoren sind die Sabres, die in der Fremde seit neun Spielen sieglos sind, das schlechteste Auswärtsteam der NHL.

Thomas Vanek stand gegen die Red Wings 17:00 Minuten am Eis, gab zwei Torschüsse ab und beendete die Partie mit einer -2 in der Plus/Minus-Wertung.

Wieder Start verschlafen

Eine 1:3-Heimniederlage gab es für Michael Grabner und seine New York Islanders gegen die Nashville Predators. Auch im Nassau Coliseum fiel die Entscheidung bereits im ersten Drittel.

Nach 11:37 Minuten hieß es 3:0 für die Gäste, die in der Western Conference gerade das Feld von hinten aufrollen. Denn für die Predators war es bereits der fünfte Sieg in Folge, der achte im neunten Spiel.

Seit 8. Dezember, dem Tag, an dem Nashville den letzten fünf Spiele dauernden Siegeszug startete, ist die Bilanz 14:4. In der Tabelle liegt man auf einem gut abgesicherten sechsten Platz.

Die Islanders wiederum spielen im Kampf um die Playoffs keine Rolle mehr.

Vier Torschüsse von Grabner

Im Match gegen Nashville verschlief die Grabner-Truppe einmal mehr den Start. Sergei Kostitsyn brachte die Gäste nach 2:17 Minuten in Führung, Matt Halischuk nach 5:34 und David Legwand nach 11:37 Minuten scorten zum 3:0.

Nach einem torlosen Mitteldrittel konnte John Tavares 3:58 Minuten vor dem Ende der Partie noch den Anschlusstreffer für die Islanders erzielen, zu mehr reichte es aber nicht.

Michael Grabner bekam 18:00 Minuten Eiszeit und feuerte vier Mal auf den Kasten von Goalie Pekka Rinne, am Ende ging er mit einer -1 in der Plus/Minus-Wertung vom Eis.

Boston gewinnt Spitzenspiel

Im Spitzenspiel zwischen den Florida Panthers und den Boston Bruins setzten sich die Gäste aus Massachusetts mit 3:2 nach Shootout durch.

David Krejci verwandelte den entscheidenden Penalty.

Die weiteren NHL-Ergebnisse: Phoenix Coyotes – Colorado Avalanche 6:1; Ottawa Senators – Winnipeg Jets 0:2; St. Louis Blues – Dallas Stars 1:0.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen