Keine Punkte für NHL-Exporte

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Pleiten und keine Punkte für NHL-Exporte

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Kein guter Abend für Österreichs NHL-Exporte.

Mit Thomas Vanek, Michael Grabner und Andreas Nödl bekamen zwar alle ÖEHV-Spieler bei ihren Klubs Eiszeit, die jeweiligen Niederlagen konnten sie aber dennoch nicht verhindern.

Während Vanek mit seinen Buffalo Sabres  gegen die Ottawa Senators eine 2:3-Niederlage nach Overtime hinnehmen musste, verlor Nödl mit seinen Hurricanes ebenfalls nach Verlängerung in Toronto mit 1:2. Michael Grabner unterlag mit den Islanders in Montreal 3:5.

Keiner des Trios konnte in den Spielen einen Punkt verbuchen.

Pleite in der Overtime

Im First Niagara Center zu Buffalo hatte der Abend für Vanek und seine Sabres bereits denkbar schlecht begonnen. Nach nur 1:09 gespielten Minuten brachte Milan Michalek die Gäste aus Kanada in Führung. Doch Buffalo zeigte sich wenig geschockt und drehte das Spiel bis zur ersten Pause durch das erste Saisontor von Paul Szczechura und Tyler Ennis.

Nach einem torlosen Mitteldrittel besorgte jedoch Peter Regin (48.) den Ausgleich für die Senators. In der folgenden Overtime brauchte Jared Cowen gerade mal 45 Sekunden, um den Sabres die zwölfte Heimpleite im 19. Spiel zuzufügen. Vanek bekam fast 19 Minuten Eiszeit und feuerte drei Schüsse auf das Tor von Craig Anderson ab, der aber jeweils Sieger blieb.

Schlusslicht im Osten

In Toronto war ein Mann der gefeierte Held beim Sieg der Hausherren über die Carolina Hurricanes. Tim Conolly erzielte in Minute 56 zuerst die Führung für die Kanadier. Nach dem Ausgleich durch Alexei Ponikarovsky (58.) war es erneut der US-Amerikaner, der in der Verlängerung den 2:1-Sieg der Maple Leafs über Nödls Hurricanes fixierte. Carolina kann somit aber immerhin einen Punkt auf die Islanders gut machen, bleibt aber dennoch Schlusslicht der Eastern Conference.

Denn ebenso wenig wie seine Landsleute wusste Michael Grabner in seinen 18 Minuten Spielzeit die Niederlage seiner Isles zu verhindern.  Zwar gingen die Gäste mit dem 15. Saisontreffer von Matt Moulson (8.) in Führung, doch Andrei Kostitsyn (10.) und Mathieu Darche (14.) hatten noch im ersten Drittel die richtige Antwort.

Nach torlosen zweiten 20 Minuten setzte im dritten Abschnitt Erik Cole nach nur 31 Sekunden im Powerplay noch einen drauf, doch das Team aus dem Big Apple kämpfte sich durch Tore von Josh Bailey (45.) und John Tavares (52.) wieder heran.  Petteri Nokelainen (54.) sowie Hal Gill mit einem Empty Netter sicherten aber den zu Hause spielenden Kanadiern den Sieg.

Kein Trainereffekt

Kein Glück brachte der Trainerwechsel bei den Los Angeles Kings. Beim Debüt von John Stevens als Head-Coach musste sich die Franchise dem Zweiten der Eastern Conference und amtierenden Stanley-Cup-Sieger Boston mit 0:3 geschlagen geben.  Durch den Sieg haben die Bruins wieder zwei Punkte auf die Minnesota Wild wett gemacht.

Der Leader im Westen hat nach sieben erfolgreichen Spielen in Serie in Winnipeg mit 1:2 das Nachsehen hat. Für die Jets war es bereits der achte Heimerfolg in den letzten neun Spielen.

Keine Blöße gaben sich hingegen die Philadelphia Flyers, die Washington mit 5:1 vom Eis fegten. Das Ex-Team von Neo-Salzburg-Goalie Marty Turco (Hier geht’s zum Interview), die Dallas Stars, kam in New York zu einem denkbar knappen 1:0-Erfolg über die Rangers und Detroit überflügelt die Penguins durch ein klares 4:1.

Columbus konnte die Tote Laterne im Westen an Anaheim abgeben. Die Blue Jackets setzten sich zu Hause gegen Vancouver 2:1 durch. Die Devils weisen die Panthers mit einem 3:2 in die Schranken und San Jose unterliegt in Colorado 3:4.

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