Vanek trifft und siegt beim Comeback

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Das nennt man wohl ein gelungenes Comeback: Thomas Vanek gewann mit den Buffalo Sabres nicht nur, sondern verbuchte dabei auch sein 20. Saisontor.

Nach überstandener Verletzung im Oberkörper-Bereich sorgte der 28-Jährige beim 3:2-Shootout-Sieg gegen die Dallas Stars für die Trendwende. Vollendet wurde jene von Nathan Gerbe.

„Es war eine gute Leistung. Millsy (Anm.: Ryan Miller/24 Saves) zeigte starke Paraden und hielt uns so im Spiel. Dennoch haben wir gezeigt, was für ein Team wir sind. Wir sind bereit eine Serie zu starten, um das Playoff-Ticket zu lösen“, gab der Matchwinner im Penaltyschießen zu verstehen.

Lange Zeit sah es jedoch gar nicht gut aus.

Vanek und Roy bringen Sabres in der Overtime

Nach Toren durch Michael Ryder (18.PP) und Tomas Vincour (45.) durften die Stars bereits mit einem Auswärtssieg spekulieren, doch da machten sie die Rechnung ohne Vanek. Bei seiner Rückkehr in das Lineup erhielt der ÖEHV-Angreifer 16:01 Minuten Eiszeit und erzielte den Anschluss-Treffer.

Mit einem Tip-In war der Assistant Captain nach Pominville-Versuch in Überzahl zur Stelle. Nach zehn Tagen Pause jubelte Vanek erst zum zweiten Mal im Jahr 2012. Mit der Schluss-Offense retteten sich die Sabres dann in die Overtime. 39 Sekunden vor dem Ende war Derek Roy erfolgreich.

Im Shootout trafen Brad Boyes für die Gastgeber sowie Dallas‘ Jamie Benn, ehe im letzten Durchlauf Buffalo-Forward Gerbe seinen Versuch verwandelte und der ihm folgende Ryder scheiterte.

„Er trifft immer bei den Comebacks“

„Dieses Spiel auf diese Art und Weise zu gewinnen, war unglaublich wichtig. Zwei bedeutende Punkte für uns“, betonte Head Coach Lindy Ruff in Anbetracht der Situation der Eastern Conference. Derzeit beträgt der Rückstand des Tabellen-Elften auf die Playoff-Ränge acht Punkte.

In den bedeutenden Begegnungen der nächsten Wochen darf der 51-jährige Kanadier wieder auf den rot-weiß-roten Goalgetter zählen. „Am Morgen dachte ich, dass er im Powerplay auf jeden Fall helfen kann. Es scheint so, als ob Thomas bei den Comebacks immer trifft“, scherzt Ruff, der dennoch hofft, dass dies das letzte Comeback der Saison 2011/12 war.

Sechs Mal versucht es Nödl, trifft aber nicht

Für Andreas Nödl und die Carolina Hurricanes setzte es eine 3:4-Overtime-Niederlage in Colorado. So behält die Franchise aus Raleigh weiterhin die Rote Laterne im Osten.

Nödl zeigt sich schussfreudig

Trotz dreimaliger Führung kamen die Avalanche dank Paul Stastny, der eine Minute vor der Sirene ausgleicht, in die Verlängerung. Für die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren sorgte Ryan O'Reilly nach 4:58 Minuten.

Nödl präsentierte sich bei 16:21 Eiszeit schusswütig. Der 24-jährige Wiener feuerte sechs Mal auf das Tor von  Jean-Sebastien Giguere, konnte den überragenden Mann jedoch nicht bezwingen. Der Goalie steuerte 39 teils sehenswerte Paraden bei.

„Wir haben hart gearbeitet und den Puck mit Selbstvertrauen zirkulieren lassen. Nichtdestoweniger ließen wir einige Chancen zu“, hob Stastny die Leistung Gigueres hervor.

Ein Sieg noch zum Heim-Rekord

In der Joe Louis Arena zu Detroit sind die Red Wings einfach nicht zu besiegen. Gegen die Anaheim Ducks fuhr man einen 2:1-Shootout-Triumph ein. Es war der bereits 19. Heim-Erfolg in Serie, einzig einer fehlt noch auf die Allzeit-Bestmarke der Boston Bruins (1929-30) und Philadelphia Flyers (1975-76). Ausgerechnet letzteres Team steht den Wings am Sonntag noch im Weg.

Gedanken an diesen Rekord verschwendete man auch nach dem 2:1 nicht. Matchwinner Todd Bertuzzi erklärte: „Es geht nicht nur darum. Wir sind in der Conference in einem engen Rennen um die Tabellen-Führung. Deshalb versuchen wir so oft wie möglich zwei Punkte einzufahren.“

Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger Vancouver Canucks. Bereits zehn Zähler zurück liegt San Jose. Die Sharks haben allerdings vier Spiele weniger als Detroit und schlugen die Chicago Blackhawks mit 5:3.

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