Grabner-Tor zu wenig für Islanders

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Die New York Islanders müssen am Donnerstag ihre 17. Saisonniederlage einstecken.

Das Team von Michael Grabner unterliegt den Chicago Blackhawks nach Overtime mit 2:3 und bleibt damit die zweitschlechteste Mannschaft der Eastern Conference.

Der Kärntner darf sich dabei immerhin über seinen achten Saisontreffer freuen.

Grabner schießt Islanders in die Overtime

Star des Abends ist aber Chicagos Patrick Sharp, der an allen drei Treffern der Gäste beteiligt ist. Beim ersten Treffer (12.) assistiert der 29-Jährige im Powerplay dem Slowaken Marian Hossa. In Minute 23 trifft Sharp mit einem platzierten One-Timer selbst.

Lange kommen die Islanders nicht an Blackhawks-Goalie Ray Emery (24 Saves in den ersten beiden Dritteln) vorbei, doch 99 Sekunden vor eine des zweiten Abschnitts kann Travis Harmonic verkürzen.

Im Schlussdrittel gelingt Grabner sogar der Ausgleich. Der Right Wing fälscht in der 51. Minute einen Schlagschuss von Steve Staios von der blauen Linie unhaltbar für Emery ab.

Sharp dreht auf

In der Verlängerung halten die Islanders aber nur 1:34 Minuten durch: Sharp verwandelt nach einem Hossa-Breakaway einen Abpraller zum 3:2-Siegtreffer.

"Wir können nichts Positives aus dieser Partie mitnehmen", zieht Staios nach dem Spiel eine ernüchternde Bilanz. "Wir wollen vor eigenem Publikum nicht verlieren, können aber mit diesem ersten Drittel nicht zufrieden sein."

Wild weiter souverän

Wie am Schnürchen läuft es hingegen für die Minnesota Wild. Das Team der Stunde fährt mit dem 4:2 in Los Angeles des sechsten Sieg in Serie ein.

Nach zwei starken Dritteln und Toren von Mikko Koivu (1.), Darroll Powe (22.) und Marco Scandella (37.) liegen die Wild bereits 3:0 voran. Im Schlussdrittel hält vor allem Torhüter Matt Hackett (insgesamt 42 Saves) den Sieg fest.

Gala-Abend von Theodore

Auch in Boston steht ein Goalie im Fokus: Jose Theodore zeigt in seinem 600. NHL-Spiel eine Glanzleistung. Floridas Schlussmann bringt die Bruins-Spieler mit 40 Paraden zur Verzweiflung und wird zum Star des Abends gewählt.

Auch Bostons Tim Thomas hält seinen Kasten 28 Schüsse lang sauber, doch 2:32 vor dem Ende bezwingt Tomas Kopecky den US-Amerikaner zur Führung für die Panthers. Als Krist Versteeg (60.) trifft, sitzt Thomas bereits zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers auf den Bank.

Im zweiten Top-Spiel der Eastern Conference schlagen die Philadelphia Flyers die Pittsburgh Penguins mit 3:2 und übernehmen die Führung im Osten. Die Verfolger Florida, Pittsburgh (je einen Punkt zurück) und Boston (zwei Zähler hinten) liegen aber in Schlagdistanz zu den Flyers.

Anisimov sorgt für Eklat

Für den Eklat des Abends sorgen aber die New York Rangers. Das Team unterliegt den Tampa Bay Lightning mit 2:3 im Shootout, die Szene des Spiels liefert aber Artem Anisimov in der 34. Minute.

Der 23-jährige Russe provoziert nach seinem Shorthander zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Rangers mit einem aggressiven Jubel. Anisimov nimmt seinen Stock wie ein Gewehr in die Hand und "feuert" damit auf einige Lightning-Spieler.

Angeführt von Vincent Lecavalier stürmen die aufgebrachten Lightning-Cracks daraufhin auf den Russen zu und es kommt zu einem Massen-Handgemenge. Das Endresultat: Neun Mal zwei und zwei Mal zehn Strafminuten für insgesamt fünf Spieler.

"Er hat sich danach beim Team entschuldigt. Es war falsch, aber das ist das Lehrgeld, das er bezahlen muss", erklärt Rangers-Coach John Tortorella nach der Schlusssirene.

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