Buffalos Negativserie vor heimischem Publikum hält an

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Home sweet home?

Zu Hause ist es doch nicht immer am Schönsten. Diese Erfahrung machte Buffalo in der bisherigen NHL-Saison.

Zum Auftakt von fünf Heimspielen in Folge kassierten die Sabres eine 4:5-Pleite nach Verlängerung gegen die Philadelphia Flyers.

Unglaublich, aber wahr: Dies bedeutete die sechste Niederlage in den letzten sieben Spielen vor heimischem Publikum.

Thomas Vanek konnte sich zumindest mit seinem 13. Saisontreffer trösten.

Traumstart der Sabres

Bis eine Sekunde vor dem Ende des Startdrittels hätte nach einem Traumstart kaum ein Besucher für möglich gehalten, dass die Sabres das Eis als Verlierer verlassen könnten.

Ex-Flyer Ville Leino (11.), Zack Kassian (19.) und Vanek (20.) sorgten für eine komfortable 3:0-Führung, ehe Philly vor dem Gang in die Kabine unverhofft doch noch neue Moral tanken konnte.

Eine verbleibende Sekunde zeigte die Spieluhr an, als Max Talbot das 1:3 erzielte. Der Startschuss für das Team aus Pennsylvania, das im Mittelabschnitt groß aufspielte.

Matt Read (26.), Scott Hartnell (35.) und Jaromir Jagr (38.) schossen eine 4:3-Führung für Philadelphia heraus, die Buffalo erst in Minute 59 durch Drew Stafford egalisieren konnte.

„Sehr frustrierend“

In der Overtime avancierte Claude Giroux, der zuvor schon drei Assists beisteuerte, mit seinem Tor zum 5:4 zum Helden.

Kuriose Parallele: Schon letzten Freitag gingen die Flyers gegen Anaheim nach 0:3-Rückstand noch als Sieger vom Eis, inklusive Siegtreffer in der Verlängerung von Giroux.

In Buffalo ging dem Erfolgserlebnis des 23-Jährigen ein schwerer Abspielfehler von Sabres-Verteidiger Marc-Andre Gragnani voraus.

„Sehr frustrierend, aber es ist leider passiert. Ich kann es nicht mehr ändern, nehme die Niederlage aber auf meine Kappe. Wenn ich Giroux gesehen hätte, hätte ich diesen Pass nicht versucht“, zeigte sich der 24-Jährige geknickt.

Nödl siegt mit Carolina

Mit Andreas Nödl war am Mittwochabend ein zweiter Österreicher im Einsatz. Der Ex-Philadelphia-Spieler gewann mit Neo-Arbeitgeber Carolina in Edmonton mit 5:3. Der Wiener stand dabei 10:45 Minuten am Eis, blieb jedoch ohne Scorer-Punkt.

Im fünften Anlauf war dies der allererste NHL-Sieg für den kürzlich engagierten Hurricanes-Head-Coach Kirk Muller, der seinem Team ein Extralob aussprach:

„Es war großartig! Ich scheue mich nicht davor, meine Emotionen zu zeigen. Wir hatten in meiner bisherigen Amtszeit einige harte Abende, umso mehr muss man einen erfreulichen Abend wie diesen genießen. Die Jungs haben toll gespielt. Es freut mich, dass sie dafür belohnt wurden.“

Jeff Skinner (20.), Jamie McBain (25.), Patrick Dwyer (32.), Chad LaRose (36.) und Tuomo Ruutu (44.) scorten für Carolina. Eric Belanger (11.), Ben Eager (36.) und Nummer-1-Draft-Pick Ryan Nugent-Hopkins mit seinem 13. Saisontor (54.) waren für die Oilers erfolgreich.

Ovechkin trifft wieder einmal

Im dritten Spiel des Abends feierte Washington einen 5:3-Erfolg in Ottawa.

Superstar Alex Ovechkin gelang dabei sein erst zweiter Treffer seit dem 11. November.

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