Sechs Tore und doch kein Sieg

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Sechs Tore und doch kein Sieg

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Es kommt nicht alle Tage vor, dass man in einem Auswärtsspiel über sechs Tore jubeln darf. Noch seltener, dass man am Ende dennoch als Verlierer das Eis verlässt.

So geschehen in der Nacht auf Mittwoch in Calgary, wo die Carolina Hucrricanes mit 6:7 das Nachsehen hatten. Für die Mannschaft von Andreas Nödl, der erstmals seit seinem Wechsel von den Philadelphia Flyers nicht im Kader der Hurricanes stand, ist die bittere Pleite bereits die sechste in Folge.

Mit lediglich 20 Punkten aus 29 Spielen ist Carolina das schwächste Team des NHL-Ostens. Nur Columbus aus der Western Conference hat mit 19 Zählern noch einen weniger als die Franchise aus Raleigh. Nicht zu vergessen, dass Columbus aber zwei Spiele weniger auf dem Buckel hat.

Heiße Schlussphase

In einem strafenarmen Spiel, insgesamt verteilten die Refs nur fünf Zwei-Minuten-Strafen, lagen die Hausherren über die gesamte Spielzeit in Führung. Als Jarome Iginla 1:19 Minuten vor dem Ende mit einem Empty-Netter das 7:4 für die Flames erzielte, war die Sache eigentlich so gut wie erledigt.

Doch Carolina steckte nicht auf und machte es mit zwei Treffern binnen 27 Sekunden durch Chad Rose und Eric Staal noch einmal spannend. Am Ende kam die Aufholjagd aber zu spät.

Isles fahren Sieg ein

Ebenso wenig wie Andreas Nödl in die Partie seiner Mannschaft eingreifen konnte, hatte auch der verletzte Michael Grabner keinen Einfluss beim Spiel seiner Mannschaft, mit dem Unterschied, dass die Islanders zu Hause gegen Tampa Bay mit einem 5:1 nichts anbrennen ließen.

Zwar gingen die Gäste in Person von Martin St, Louis nach sieben gespielten Minuten in Führung, John Tavares (15.), Matt Martin (19.) und Milan Jurcina (20./PP) wussten den Spielstand aber zu korrigieren. Nach einem torlosen Mitteldrittel machten Defender David Ullstrom (44.) mit seinem ersten Saisontreffer und Matt Moulson (57./PP) mit seinem bereits 14 Tor in dieser Spielzeit alles klar.

Niederlage für Detroit

Die zweite Niederlage in Serie setze es für die Detroit Red Wings im Spitzenspiel der Western Conference gegen die St. Louis Blues.

Den Grundstein für den Erfolg legten die Hausherren in den ersten drei Minuten des dritten Drittels, als David Backes und Patrik Berglund, die Tore zum vorentscheidenden 3:1 erzielten.

Phoenix siegt in Nashville ebenso 3:2 wie Anaheim gegen L.A. Für die Ducks ist es der erste Erfolg unter Neo-Coach Boudreau.

Einen Sieg in der Overtime verbuchten die New Jersey Devils, welche durch den Treffer von David Clarkson (63.) als Sieger das Eis verliessen. Im Penaltyschießen gewannen die Blue Jackets in Montreal und die Canucks fegten mit 6:0 über Colorado hinweg.

In San Jose fielen alle Treffer bereits im ersten Abschnitt, das 2:1 für die Gäste zwölf Sekunden vor der Pausensirene durch Pierre-Marc Bouchard war bereits der Game-Winner.

Die Boston Bruins erlitten mit einem 1:2 (0:1,0:0,1:1) in Winnipeg die erste Niederlage nach regulärer Spielzeit seit dem 29. Oktober. Bryan Little erzielte den Siegtreffer in der 45. Minute.

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