St. Louis neuer Leader im Westen

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Rangers mit Pleite, Boston siegt

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Nicht weniger als 24 Mannschaften duellierten sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der NHL. Die zwölf Partien hatten auch so einiges zu bieten, da nicht nur zahlreiche Tore fielen, sondern unter anderem die Vancouver Canucks ihre Spitzenposition in der Western Conference einbüßen mussten.

Die Kanadier, die in der letzten Saison das Stanley-Cup-Finale gegen die Boston Bruins  verloren hatten, mussten sich zu Hause den Dallas Stars mit 2:5 geschlagen geben.  Nach einem torlosen ersten Abschnitt brachte Higgins (27.) die Gastgeber zwar in Führung, Eriksson (37.) egalisierte im Powerplay aber den Spielstand und Ribeiro (40.) schoss die Texaner 23 Sekunden vor Drittelende erstmals in Front.

St. Louis ohne Makel

Im letzten Durchgang erhöhte Benn (45.) sogar auf 3:1, Edler gelang nur drei Minuten später der Anschlusstreffer. Es sollte der letzte für die Canucks an diesem Abend bleiben. Erneut Ribeiro (52.) und Robidas (60.) mit einem Empty-Net-Goal machten den Sack zu Gunsten der Stars zu.

Diesen Ausrutscher des direkten Konkurrent nützte St. Louis und hievte sich mit einem ungefährdeten 5:1-Erfolg gegen Chicago vor eigenem Publikum an die Spitze des NHL-Westens. Oshie (6.), MacDonald im Powerplay (20.) und Sobotka (21.) stellten die Weichen auf Sieg, da änderte auch der Treffer von Brunette (42.) nichts. Erneut MacDonald (56.) und Arnott (60.) ließen in der Folge keinen Zweifel über den Sieger aufkommen.

Auch im Osten musste sich der Spitzenreiter ähnlich wie Vancouver im Westen, deutlich geschlagen geben. Die New York Rangers mussten in New Jersey eine schmerzliche 1:4 Niederlage hinnehmen. Nach zwei Dritteln stand es durch Treffer von Kovalchuk (1.) und Stepan (27.) noch 1:1, im letzten Abschnitt schlugen Clarkson (43.), Carter (45.) und Elias (59.EN) für die Hausherren zu.

Seguin führt Boston zum Sieg

Während der Leader verlor, machten die Boston Bruins durch einen 5:4-Erfolg in Toronto ein wenig Boden auf die Rangers gut. Mann des Abends für den amtierenden Champion war Youngster Tyler Seguin, der zwei Tore zum Erfolg seiner Mannschaft beisteuerte. Es waren bereits die Saison-Treffer 23 und 24 für den 20-jährigen Center, der nun bei 54 Scorer-Punkten hält.

Philadelphia rückte ebenfalls auf, feierten die Flyers doch einen knappen 3:2-Heimerfolg über die Detroit Red Wings. Dabei durften sich die Heimischen bei Goalie Bryzgalov bedanken, der 37 der 39 Schüsse auf sein Tor abwehren konnte und somit zum Held des Spiels avancierte. Auf der Gegenseite musste MacDonald drei der 23 Versuche der Flyers passieren lassen.

Nödl mit Auswärtssieg

Der Wiener Stürmer Andreas Nödl (14:52 Min. Eiszeit, 5 Torschüsse, kein Scorerpunkt) feierte mit den Carolina Hurricanes bei den Washington Capitals einen 4:3-Overtime-Sieg nach 0:2-Rückstand.

Brouwer (14.) und Beagle (25.) schossen die Caps in Führung, ehe Carolina die Partie durch Treffer von Tlusty (25.), LaRose (29.) und Sutter (42.) drehte. Laich (58.) gelang der Ausgleich für Washington. Nach 3:38 Minuten der Verlängerung entschied Justin Faulk mit seinem Treffer die Partie für Carolina.

Die Montreal Canadiens mussten sich in Calgary 4:5 geschlagen geben und die Edmonton Oilers kamen zu einem knappen 3:2-Erfolg nach Shootout in San Jose. Weiter unterlag Phoenix den Blue Jackets auswärts ebenfalls mit 2:3 und Ottawa schoss Tampa Bay mit 7:3 aus der Halle. Die L.A. Kings siegten in Nashville mit 5:4 und Minnesota ging in Colorado 1:7 unter.

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